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29.10.2014

22:25 Uhr

Sieg im DFB-Pokal

Bayern schont sich in die nächste Runde

Erwartungsgemäß ohne jede Schwierigkeit ist Rekordmeister Bayern München gegen den HSV in die nächste Pokal-Runde eingezogen. Schon nach drei Minuten nahm das Spiel seinen Lauf – dank Heiko Westermann.

Bayerns Franck Ribery machte mit dem zwischenzeitlichen 3:0 früh alles klar. ap

Bayerns Franck Ribery machte mit dem zwischenzeitlichen 3:0 früh alles klar.

HamburgIn einem besseren Trainingsspiel hat der FC Bayern München die Pokal-Hürde beim Hamburger SV problemlos gemeistert und sich für die Punktverluste in der Liga vor gut sechs Wochen revanchiert. Begünstigt von krassen Fehlern der Hanseaten kam die Elf von Trainer Pep Guardiola am Mittwoch zu einem souveränen 3:1 (2:0) und zog damit erwartungsgemäß ins Achtelfinale ein.

Für Titelverteidiger München war es bereits der achte Erfolg im elften Pokal-Duell mit dem HSV, auch in der vergangenen Saison setzte sich der Bundesliga-Spitzenreiter auf dem Weg nach Berlin gegen die Norddeutschen durch.

Robert Lewandowski (7.), David Alaba (44.) und Franck Ribéry (55.) schossen den Bayern-Sieg vor 57 000 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Arena gegen überforderte Gastgeber heraus. Dabei leistete der Bundesliga-Dino, der durch Pierre-Michel Lasogga noch zu einem Tor kam (85.), kräftig Schützenhilfe. Dem Führungstor von Lewandowski war ein Fauxpas von Heiko Westermann vorausgegangenen, beim zweiten Tor ließ sich HSV-Keeper Jaroslav Drobny aus 30 Metern überraschen.

Fußball: DFB-Pokal im Oktober (2)

Eintracht Frankfurt - Bor. Mönchengladbach 1:2

Ein souveräner Auftritt der Favre-Elf führt die Gladbacher ins Achtelfinale. Es ist erst das dritte Mal in den letzten zehn Jahren, dass dies gelingt. Über weite Strecken beherrschen die Gäste das Geschehen und müssen den Sack bereits in der ersten Halbzeit zumachen. Viele gute Chancen lassen sie liegen. Dennoch führen die Fohlen durch die Tore von Hazard (17.) und Traore (67.) lange Zeit. Kurz vor Schluss macht es Kadlec mit seinem Anschlusstreffer (89.) nochmal spannend. Im Anschluss rettet die Borussia den Vorsprung sicher ins Ziel.

VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim 4:1

Heidenheims Matchplan auf Konter zu spielen geht zunächst auf. Schnatterer schließt den ersten Konter zum 1:0 ab (12.). Zudem stehen die Gäste bis zur 28. Spielminute sicher. Dann erzielt Caligiuri das 1:1 und die Wölfe werden von Minute zu Minute besser. Bas Dost gelingt kurz vor der Pause das verdiente 2:1 (44.). Luis Gustavo schraubt das Ergebnis in der zweite Hälfte durch einen Doppelpack in die Höhe (65./78.). Am Ende heißt es 4:1 für die Wölfe.

TSG Hoffenheim - FSV Frankfurt 5:1

Der FSV Frankfurt war in Hoffenheim ohne Chance. Matchwinner war Roberto Firmino, der doppelt traf - so wie zum zwischenzeitlichen 3:0: Da versenkt er eine Hereingabe von Tobias Strobl per Fallrückzieher aus sieben Metern im Netz.

Hamburger SV - Bayern München 1:3

Keine Pokal-Überraschung in Hamburg. Der FC Bayern München gewinnt verdient und überlegen mit 3:1 gegen die Hamburger. Im ersten Durchgang hält der HSV noch gut dagegen und kämpft mutig an, aber nach dem Seitenwechsel findet das Spiel nur noch auf ein Tor statt. Lewandowski bringt die Gäste früh in Führung (7.). Danach erhöht Alaba kurz vor der Pause auf den 2:0-Pausenstand (44.). Ribery macht den Sack mit seinem Tor zum 3:0 (55.) zu. Lasogga gelingt in der 85. Minute der Ehrentreffer. Hamburg verkauft sich teilweise gut, ist aber chancenlos. Die Unterschiede zwischen beiden Teams sind einfach zu groß.

RB Leiptzig - Erzgebirge Aue 3:1

Erzgebirge Aue macht lange ein klasse Spiel. In der 20. Minute gehen die Gäste durch ein Eigentor von Klostermann in Führung. Daraufhin machen sie hinten dicht und bringen die Bullen zur Verzweiflung. Erst in der Nachspielzeit gelingt ihnen der Treffer. Poulsen, Leipzigs auffälligster Spieler, macht nach einer Ecke den Kopfball rein (90.+1). In der Verlängerung spielt dann nur noch RB. In der 97. Minute gibt es Elfmeter. Kaiser versenkt diesen sicher. Boyd macht dann in der 108. Minute alles klar, als er das 3:1 erzielt. Unterm Strich gewinnt Leipzig verdient, weil die Gastgeber die besseren Chancen haben.

1860 München - SC Freiburg 2:5

Nachdem das Streich-Team in der 16. Minute durch einen Treffer von Rama in Rückstand gerät, gleicht Freis nach 25 Minuten das Spiel aus. Freiburg kann dann seine leichte Feldüberlegenheit gegen gut kämpfende Gastgeber in der 59. Minute durch den ersten Saisontreffer von Mehmedi zur Führung ausbauen. Nur fünf Minuten später gelingt dem Schweizer auch das 3:1, ehe Okotie ebenfalls fünf Minuten später 1860 auf 2:3 heranbringt. In Minute 84. stellt dann der eingewechselte Schmid die Zwei-Tore-Führung wieder her, und Mehmedi macht mit seinem dritten Tor des Abends in der 89. Minute alles klar für den Bundesligisten.

Würzburger Kickers - Eintracht Braunschweig 0:1

Der Zweitligist macht gegen das Abwehrbollwerk des Tabellenführers der Regionalliga Bayern lange Zeit keinen Stich. Alles sieht nach einer Verlängerung aus, als Nielsen die einzige richtige Torchance im Spiel zum 1:0 (78.) ausnutzt. Danach beginnt die furiose Schlussoffensive des Viertligisten, die fast mit dem Ausgleich belohnt wird. Doch der Seitfallzieher von Bieber (83.) zählt nicht. Ein Klassenunterschied ist nicht zu sehen, aber Braunschweig hat das glücklichere Ende für sich.

1. FC Magdeburg - Bayer 04 Leverkusen 4:5 i.E.

Leverkusen tut sich in Magdeburg über die gesamte Spielzeit schwer. Selbst der frühe Führungstreffer durch Calhanoglus Freistoß in der dritten Minute bringt keine wirkliche Beruhigung. Der Viertligist hält unverändert wacker mit und kommt nach 28 Minuten zum 1:1-Ausgleich durch Siefkes, der auch gleichzeitig den Pausenstand darstellt. In Durchgang zwei ist die Werkself überlegen, scheitert aber in Person von Drmic und Papadopoulos zweimal am Aluminium, ehe Son nach 78 Minuten vom Platz gestellt wird. Beim 1:1 bleibt es vorerst auch nach 90 Minuten und in weiten Teilen der Verlängerung, Niklas Brandt bringt den FCM nach 111 Minuten dann zwar mit 2:1 in Front, doch die Gäste gleichen fünf Minuten später durch Papadopoulos aus. So geht es ins Elfmeterschießen, Bayer gerät ins Hintertreffen, doch dank starker Paraden von Keeper Leno gelingt am Ende doch noch der Sprung ins Achtelfinale.

Gegen das sichere Kombinationsspiel der Bayern hatte die Mannschaft von Joe Zinnbauer, der am Montag mit einem Cheftrainer-Vertrag ausgestattet worden war, nur Aggressivität entgegenzusetzen. Bei eigenem Ballbesitz schafften es die Hamburger dagegen kaum, den Ball mal über mehrere Stationen laufen zu lassen. Meist versuchten es die Gastgeber mit lang geschlagenen Bällen, die aber fast nie Mittelstürmer Lasogga erreichten.

In der Bundesliga hatte der HSV den Münchnern noch im September ein 0:0 abgetrotzt. Ein ähnliches Erfolgserlebnis war bereits nach sieben Minuten hinfällig, als Thomas Müller einen schwachen Rückpass von Westermann abfing und auf Lewandowski weiterleitete. Dessen erster Schuss wurde noch von Johan Djourou abgeblockt, beim zweiten Versuch war der Bundesliga-Torschützenkönig zur Stelle.

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