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08.11.2012

21:14 Uhr

Sieg in Kopenhagen

Stuttgart erlöst sich

Quelle:SID

Viertes Spiel, erster Sieg - der VfB Stuttgart hat beim FC Kopenhagen seine Chance in der Europa League gewahrt. Nach schwacher erster Hälfte legte der VFB in den zweiten 45 Minuten zu und siegte verdient.

Der VfB Stuttgart siegt nach hartem Kampf. SID

Der VfB Stuttgart siegt nach hartem Kampf.

KopenhagenEin Kopfballtreffer von Ibisevic in der 76. Minute und ein schöner Schuss Harniks in der Winkel in der Nachspielzeit (90.+2) sicherten den Schwaben einen nicht unverdienten 2:0 (0:0)-Sieg beim dänischen Pokalsieger FC Kopenhagen.

Allerdings droht dem Bundesliga-Zehnten erheblicher Ärger mit der UEFA. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit musste Schiedsrichter Craig Thomson aus Schottland die Partie für knapp vier Minuten unterbrechen, nachdem mitgereiste VfB-Fans Bengalos und Feuerwerkskörper gezündet hatten. Trainer Bruno Labbadia und Mannschaftskapitän Serdar Tasci gelang es schließlich, das unheilvolle Treiben zu stoppen.

Erst nach einer nahezu ereignislosen Auftaktviertelstunde nahm die Partie vor 24.681 Zuschauern im "Parken" zunehmend an Fahrt auf. Dabei parierte VfB-Torhüter Sven Ulreich in der 15. Minute einen gefährlichen Flachschuss von Andreas Cornelius. Quasi im Gegenzug erarbeiteten sich auch die Gäste nur 60 Sekunden später ihre erste Einschussmöglichkeit, Ibrahima Traore schob den Ball knapp am linken Torpfosten vorbei.

Doch nachdem ein Schrägschuss von Kopenhagens Kapitän Lars Jacobsen in letzter Sekunde zur Ecke abgeblockt worden war (17.), fiel die Begegnung wieder in den Trott der ersten 15 Minuten zurück. Beide Mannschaften verdarben sich erfolgversprechende Aktionen immer wieder durch Schlampigkeiten im Passspiel. Den sichtlich verärgerten Labbadia hielt es in dieser Phase kaum in seiner Coaching-Zone.

Nach einer knappen halben Stunde verlagerte sich das Geschehen mehr und mehr in die Hälfte des Bundesliga-Zehnten. Doch gegen die von Tasci gut organisierte Deckung der Stuttgarter gab es kein Durchkommen. Bei einem der wenigen Konter hätte Vedad Ibisevic den VfB sogar in Führung schießen können (29.), traf den Ball jedoch nicht voll. Fünf Minuten später verzog Martin Harnik.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst zerfahren, sehenswerte Aktionen waren selten. Lediglich in der 54. Minute ging ein Raunen durch das Stadion, als Shinji Okazaki aus spitzem Winkel das Außennetz traf. Danach wurden die Aktionen des dreimaligen deutschen Pokalsiegers zielstrebiger, und Ibisevic nutzte seine Kopfballchance eiskalt. Kurz vor Schluss machte dann Harnik alles klar.

Neben Ibisevic überzeugte beim fünfmaligen deutschen Meister Keeper Ulreich. Stärkste Akteure im Team von Coach Ariel Jacobs waren Jacobsen und Cornelius.

Von

sid

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