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26.10.2015

15:35 Uhr

Skandal um Fußball-WM 2006

DFB stellt sich weiter hinter Niersbach

DFB-Vize-Präsident Peter Frymuth verteidigt Wolfgang Niersbach in der Affäre um die WM-Vergabe 2006. Im DFB gebe es keine Rücktrittsforderungen oder Diskussionen um eine Nachfolge des unter Druck geratenen Präsidenten.

Niersbach ist durch die Vorgänge rings um die Vergabe der WM 2006 unter Druck geraten. Reuters

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach

Niersbach ist durch die Vorgänge rings um die Vergabe der WM 2006 unter Druck geraten.

DüsseldorfDFB-Präsident Wolfgang Niersbach kann sich nach wie vor der Unterstützung des Präsidiums des Deutschen Fußball-Bundes gewiss sein. „Es gab und gibt keine Rücktrittsforderungen, und niemand sucht beim DFB nach einem Nachfolger“, sagt DFB-Vizepräsident Peter Frymuth der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

„Es sind derzeit gewiss keine einfachen Zeiten für den Verband. Aber wir als Team setzen auf bedingungslose Aufklärung und Transparenz – und Wolfgang Niersbach gehört als unser Präsident dazu. Wir wollen und werden mit ihm diesen Weg gehen. Es haben aber offensichtlich einige nicht ganz so großes Interesse an Aufklärung. Ihnen geht es nur darum, Unruhe zu stiften“, sagte Frymuth.

Auch in der Sitzung der 21 Landesverbände habe es keine Stimmen gegeben, die den Rücktritt von Niersbach gefordert hätten: „Ja, einige in den Gremien sind enttäuscht über die aktuellen Diskussionen – aber es gab auch in diesem Kreis keine Nachfolgediskussionen.“

Niersbach ist durch die Vorgänge rings um die Vergabe der WM 2006 unter Druck geraten. Im Mittelpunkt steht eine ominöse Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro. Das DFB-Präsidium hatte sich am Freitag in Dortmund vor Niersbach gestellt.

Von

dpa

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