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19.12.2016

09:06 Uhr

Steuertricks im Fußball

Infantino fordert Transparenz bei Transaktionen

Gianni Infantino hat die Rolle der Fifa nach Enthüllungen um Steuertricks im internationalen Fußball relativiert. Die Fifa könne nicht wissen, was genau bei Transfers weltweit passiere – mehr Transparenz sei aber nötig

Fifa-Präsident Gianni Infantino will dazu beitragen, mehr Transparenz in die finanziellen Transaktionen im internationalen Fußballgeschäft beizutragen. Direkt in der Pflicht sieht er seinen Verband aber nicht – die Fifa sei nicht dafür verantwortlich, Steuererklärungen von Fußballvereinen zu prüfen. dpa

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Fifa-Präsident Gianni Infantino will dazu beitragen, mehr Transparenz in die finanziellen Transaktionen im internationalen Fußballgeschäft beizutragen. Direkt in der Pflicht sieht er seinen Verband aber nicht – die Fifa sei nicht dafür verantwortlich, Steuererklärungen von Fußballvereinen zu prüfen.

BerlinNach den Enthüllungen um Steuertricks im internationalen Spitzenfußball sieht Fifa-Präsident Gianni Infantino den Weltverband bei der Bekämpfung möglicher Verstöße nur bedingt in der Pflicht. Die Fifa sei „nicht dafür verantwortlich, ob einer seine Steuern bezahlt oder nicht“, sagte er in einem am Montag veröffentlichten „Spiegel“-Interview.

Wenn der Weltverband aber dazu beitragen könne, „Transparenz in die finanziellen Transaktionen zu bringen, die im Umfeld des Fußballs stattfinden, und in die Einhaltung der Gesetze ganz generell, dann müssen wir das tun“, sagte Infantino weiter.

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Es sei allerdings naiv zu glauben, „die Fifa könne von Zürich aus genau wissen, was bei allen Transfers auf der ganzen Welt vor sich geht“. Ein vom Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ angeführtes internationales Medien-Netzwerk hatte vor kurzem vorwiegend in Spanien tätige Fußballstars in Berichten über Steuertricks und Briefkastenfirmen in Steueroasen genannt. Die Informationen waren von der Enthüllungsplattform Football Leaks zur Verfügung gestellt worden.

Von

dpa

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