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19.08.2013

17:10 Uhr

Streit mit Ex-Vertragspartner

Schalke fordert Schadensersatz von Viagogo

Schalke will in den kommenden Tagen Klage gegen die Ticketbörse einreichen. Die Gelsenkirchener hatten den Vertrag mit Viagogo nach nur wenigen Tagen gekündigt. Nun fordert der Verein Schadensersatz.

Die Schalker Fans hatten sich mit der Initiative „ViaNogo“ gegen eine Kooperation mit dem Ticketanbieter gestellt. Schalke kündigte den Vertrag mit Viagogo nach nur wenigen Tagen. Nun fordert der Verein Schadensersatz. dpa

Die Schalker Fans hatten sich mit der Initiative „ViaNogo“ gegen eine Kooperation mit dem Ticketanbieter gestellt. Schalke kündigte den Vertrag mit Viagogo nach nur wenigen Tagen. Nun fordert der Verein Schadensersatz.

GelsenkirchenFußball-Bundesligist Schalke 04 will die Online-Ticketbörse viagogo auf Schadenersatz verklagen. „Grund sind entgangene Vermarktungserlöse. Um seine Rechtsposition zu wahren, wird der FC Schalke 04 zu weiteren Details in diesem Zusammenhang keine Stellung beziehen“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins am Montag. Demnach soll die Klage in den kommenden Tagen eingereicht werden.

Der Revierclub hatte am 9. Juli die mit Wirkung zum 1. Juli geschlossene Vereinbarung mit viagogo gekündigt, weil das Partnerunternehmen „vertragliche Regelungen trotz mehrfacher Aufforderungen von Beginn an nicht eingehalten“ habe. Zuvor hatten viele Schalker Anhänger ihren Unmut über die Zusammenarbeit mit dem Ticketportal kundgetan. So hatte sich die Gruppierung viaNOgo auf der Mitgliederversammlung des Clubs am 29. Juni gegen den Kontrakt stark gemacht, der dem Club 3,6 Millionen Euro eingebracht hätte.

Fehlverhalten vorgeworfen: Schalke kündigt Vertrag mit Ticketanbieter Viagogo

Fehlverhalten vorgeworfen

Schalke kündigt Vertrag mit Ticketanbieter Viagogo

Schalke und Viagogo gehen wieder getrennte Wege. Nach nur einer Woche Zusammenarbeit hat der Verein den Vertrag mit der Ticketbörse fristlos gekündigt. Grund: ein Fehlverhalten von Viagogo. Der Anbieter widerspricht.

Das Ticket-Unternehmen hatte „sehr überrascht“ auf die Kündigung reagiert und zu verstehen gegeben, es habe „alle Aspekte unseres Vertrags“ erfüllt.

Rund einen Monat später hatte Ligakonkurrent Bayer Leverkusen beim Landgericht München I eine Einstweilige Verfügung gegen viagogo erwirkt. Darin wurde dem Unternehmen gerichtlich untersagt, Karten für Fußballspiele des Champions-League-Teilnehmers über die Online-Ticketbörse anzubieten, bevor für diese Spiele bei Bayer Leverkusen oder von Bayer autorisierten Dritten Tageskarten zum Verkauf angeboten werden. Zudem war dem Unternehmen untersagt worden, Werbung mit Aussagen zu machen, die den Eindruck einer Kooperation zwischen dem Bundesligisten und dem Unternehmen erwecken.

Von

dpa

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