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14.08.2012

15:59 Uhr

Titelziel bleibt

Löw: „Unser Weg stimmt“

In einer scharfen Regierungserklärung hat Joachim Löw den Kurs bis 2014 abgesteckt. Für größere Korrekturen sieht der Bundestrainer keinen Grund. Doch der Schritt von Weltklasse zu Weltspitze ist schwer.

Deutschlands Nationaltrainer Joachim Löw zeigte sich kämpferisch. Reuters

Deutschlands Nationaltrainer Joachim Löw zeigte sich kämpferisch.

FrankfurtSo kämpferisch und selbstbewusst hätte sich die Fußball-Nation Joachim Löw und sein Team gegen Italien gewünscht. In einer 25 Minuten dauernden Brandrede, in der er erneut dezent auch eigene sportliche Fehler einräumte, machte der durch das bittere Europameisterschafts-Aus im Halbfinale angekratzte Bundestrainer vor allem eines deutlich.

Weder Kritik noch Skepsis können seine Überzeugung infrage stellen, dass er Deutschland doch noch zu dem so ersehnten Titel führen kann. „Fakt und grundsätzlich ist auf jeden Fall eines: Unser Weg, den wir eingeschlagen haben, der stimmt“, betonte der DFB-Chefcoach zwei Tage vor dem ersten Länderspiel der neuen Saison in einem lautstarken Plädoyer in eigener Sache.

Löw brachte am Montag in einem weißen Zelt vor dem Frankfurter Stadion, wo das DFB-Team am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) zum Test gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien mit Superstar Lionel Messi antritt, gleich mehrere klare Botschaften unter das deutsche Fußball-Volk.

Er wird seinen Kurs als uneingeschränkter Chef bis zur WM 2014 in Brasilien durchziehen. Das Ziel Titel bleibt. Diskussionen um das Mitsingen der Nationalhymne, die Verwöhnprogramme für die Nationalspieler oder fehlende Leitwölfe interessieren Löw nicht: „Teile dieser Kritik halte ich nicht für zielführend und ermüden mich“, sagte der 52-Jährige mit scharfem Unterton.

„Wir haben ein langfristiges Konzept, daran werden wir absolut festhalten. Es gibt keinen Grund, von diesem Konzept abzuweichen. Den roten Faden werden wir mit aller Flexibilität beibehalten“, unterstrich Löw bei seinem ersten öffentlichen Auftritt 46 Tage nach dem 1:2 gegen Angstgegner Italien.

Die EM-Aufarbeitung, die der Bundestrainer in den Tagen vor der Argentinienpartie auch mit seinen Spielern fortsetzen will, soll das ganze Team weiter voranbringen. „Natürlich haben wir die Verpflichtung, Fehler zu erkennen und aufzuarbeiten und Lösungen für die nächsten zwei Jahre zu finden“, erklärte ein entschlossen und selbstsicher wirkender Löw, der nach dem „nötigen Abstand“ mit „großer Motivation“ und körperlich „aufgetankt“ in die Zukunft geht.

Kommentare (2)

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13.08.2012, 19:51 Uhr

Das Interview hat sich ganz schön ernst angehört. Ich glaube Fußballdeutschland ist wieder zu verwöhnt geworden. Da wurde die Nationalmannschaft von den eigenen Erfolgen gehetzt. Ist doch irgendwie absurd, wenn Debatten darüber warum ein Spieler nur 1 Tor schießt und nicht 2 Tore.

Die ganze letzte Saison war für unseren Spitzenspieler eh nicht so doll. Die Bayern-Leute und die beiden von Real haben quasi die maximale Anzahl von Spielen gespielt und am Ende doch weggekrätscht. Und dann direkt zur EM, wo es dann so weiter ging. Wenn man Pech hat dann halt richtig. Pech gewinnt immer über Können und Motivation. Achja die Sache mit dem Glück. Das kann man trotz guter Arbeit noch immer nicht erzwingen (Wer das Gegenteil behauptet, sollte mir mal bitte das Rezept per Email zukommen lassen).

Die ganzen Experten sollten die Nationalmannschaft mal relaxter sehen. Ist doch auch blöd immer zu hören, was alles falsch lief. Man kann ja auch mal ein bisschen mehr die Rosarote Brille aufsetzen. Das erfreut den Zuschauer und die Spieler :)

Steuerzahler

14.08.2012, 16:40 Uhr

Unser Jogi hat bei der EM mit seiner unglaublichen Weitsicht das taktische Aus gegen Italien provoziert, um seinen FC-Triplevize-Losern die spanische Demütigung zu ersparen.
! ! Die gesamte Seppelbande war seit Brenos Aussage vor Gericht auf Entzug und so haben sie auch gespielt ! !
Als klar war, dass Löw und Co. nach der EM weiter wursteln wollen, war für Sammer auch klar das er beim DFB die Brocken hinschmeißt.
Nehrlinger das Bauernopfer übernimmt für den Medikamentenmissbrauch die Verantwortung
und macht platz für einen Neuanfang mit Sammer.
Das Chipstütengesicht ist bis heute noch nicht wieder einsetzbar.
Der Nivea-Gesalbte hat Fehler gemacht. Er hat Leute mit aufsteigender Form zur EM nicht mitgenommen und dafür Spieler mit langer Verletzungspause und ohne Spielpraxis einen Freifahrtschein ausgestellt.
Die gesamte Losertruppe vom FC-Triplevize war ausgelutscht, wie Flasche leer !
Die gesamte internationale Erfahrung der FC-Triplevize-Loser ist bei der EM böse entgleist.

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