Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2015

12:14 Uhr

Toter Fußballprofi

Malanda-Ersatz beim VfL ist „kein Tabu“

Der VfL Wolfsburg wird für den bei einem Unfall ums Leben gekommenen Mittelfeldspieler Junior Malanda vorerst keinen Ersatz verpflichten. Die Situation sei aber auch unabhängig von sportlichen Fragen sehr schwierig.

Der belgische Fußballprofi Junior Malanda war am Samstag bei einem Autounfall ums Leben gekommen. ap

Der belgische Fußballprofi Junior Malanda war am Samstag bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

KapstadtFußball-Bundesligist VfL Wolfsburg will nach dem Unfalltod von Mittelfeldspieler Junior Malanda vorerst keinen neuen Profi verpflichten. „Wir sehen im Moment keine Notwendigkeit - auch nicht auf Juniors Position“, sagte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs der „Bild“ und fügte im „Kicker“ hinzu: „Wir haben Maximilian Arnold und Christian Träsch, beide können diese Rolle spielen“.

Ein Tabu-Thema sei eine Ersatz-Verpflichtung jedoch nicht. „Gedanken müssen wir uns natürlich machen. Die Situation ist klar: Josuha Guilavogui ist verletzt, Luiz Gustavo fehlt im Hinspiel gegen Sporting Lissabon mit einer Sperre“, sagte Allofs im Wolfsburger Trainingslager in Südafrika im Hinblick auf die Europa League.

Allofs rechnet in den kommenden Wochen und der Rückrunde mit Problemen für das Wolfsburger Team nach dem Tod ihres Mannschaftskollegen. „Normalität ist es nicht. Das wird wohl noch längere Zeit so bleiben“, bekannte der Manager des VfL, der in Südafrika auch mit einem Psychologen gesprochen habe. „Wir werden noch schwere Tage und Ereignisse haben. Das müssen wir bewältigen“, meinte Allofs.

Der erst 20 Jahre alte Belgier Malanda war am Samstag bei der Anreise zum geplanten Abflug nach Südafrika bei einem Autounfall auf der A2 bei Porta Westfalica getötet worden.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×