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06.10.2017

15:55 Uhr

Trainer-Nachfolger

FC Bayern holt Heynckes

Der FC Bayern hat sich für Jupp Heynckes als neuen Trainer entschieden. Der 72-Jährige wird damit Nachfolger von Trainer Carlo Ancelotti und übernimmt die Truppe bis zum Saisonende.

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MünchenDer FC Bayern hat Jupp Heynckes aus der Fußball-Rente zurück in die Bundesliga zurückgeholt. Der 72-Jährige werde den Rekordmeister als Nachfolger des in der vergangenen Woche beurlaubten Cheftrainers Carlo Ancelotti bis zum Saisonende übernehmen, teilten die Münchener am Freitag mit und bestätigten damit Berichte von „Bild“ und „Kicker“ sowie Informationen der Deutschen Presse-Agentur.

„Ich wäre zu keinem anderen Verein der Welt zurückgekehrt, aber der FC Bayern München ist eine Herzensangelegenheit für mich“, wurde Heynckes in der Mitteilung der Bayern zitiert. Assistenten von Heynckes werden Peter Hermann und Hermann Gerland.

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Hermann war bis zuletzt Co-Trainer bei Zweitliga-Tabellenführer Fortuna Düsseldorf. Gerland werde seine Tätigkeit als sportlicher Leiter im Nachwuchsbereich des FC Bayern bis zum 30. Juni 2018 ruhen lassen, teilten die Münchner mit. „Mein Trainerteam und ich werden nun alles daransetzen, dass die Mannschaft den Fans bald wieder erfolgreichen Fußball präsentieren wird. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, sagte Heynckes.

Der Mönchengladbacher hatte die Bayern 2013 erstmals zum Triple aus Champions League, deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal geführt. Danach erklärte der Weltmeister von 1974 seine Trainer-Karriere für beendet. Für den Routinier ist dies das insgesamt vierte Engagement bei den Bayern nach 1987 bis 1991, 2009 und 2011 bis 2013.

Mit der Entscheidung für Heynckes bis zum Saisonende gewinnen die Bayern-Verantwortlichen um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß vor allem Zeit, eine langfristige Lösung zu finden. Außerdem soll der Bayern-Kenner das zuletzt unter Ancelotti arg gelittene Binnenklima wieder zum Positiven wenden.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Paul Kersey

06.10.2017, 16:33 Uhr

An der Personalie erkennt man die wichtige Bedeutung des Co-Trainers.
Wenn die Fortuna also jetzt ohne ihren Co-Trainer abkackt, darf sich aber bitte keiner in der Düsseldorfer Führung wundern. Und den Bayern kann man dann mal wieder sagen: Danke für Nichts!

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