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16.05.2017

18:06 Uhr

Trainer-Spekulationen beim BVB

Folgt Lucien Favre auf Thomas Tuchel?

Obwohl Thomas Tuchels Vertrag mit Borussia Dortmund noch bis Ende Juni 2018 läuft, wird nach den jüngsten Verwerfungen längst über potenzielle Nachfolger spekuliert. Ein Name wird immer wieder genannt.

Noch steht der begehrte Trainer in Nizza unter Vertrag. dpa

Lucien Favre

Noch steht der begehrte Trainer in Nizza unter Vertrag.

DortmundNoch hat sich der BVB in Nizza nicht offiziell gemeldet, doch in der großen Dortmunder Trainer-Diskussion wird Lucien Favre als heißer Kandidat gehandelt. Die Mutmaßungen zum Thema Borussia Dortmund und Cheftrainer Thomas Tuchel reißen nicht ab: Neben Favre wurden und werden zahlreiche Namen von Nachfolgern des 43 Jahre alten Fußball-Lehrers derzeit öffentlich gehandelt. Beispielsweise Diego Simeone und Peter Bosz.

Für den BVB kommt die auch von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ausgelöste Debatte zur Unzeit, und eigentlich hat Tuchel beim Bundesligisten einen Vertrag bis Ende Juni 2018. Dennoch viele Details – ob wahr oder nicht – werden als deutliche Signale für eine bevorstehende Trennung nach dem DFB-Pokalfinale in Berlin gedeutet.

Die BVB-Verantwortlichen kommentieren die verzwickte Lage nicht mehr, denn geredet wurde zuletzt bereits (zu) viel. Sportdirektor Michael Zorc bezeichnete es jüngst im dpa-Interview als „Unsinn“, dass Tuchels Abgang beschlossen oder vorbereitet worden sei. Zuvor hatte allerdings Watzke die Diskussion losgetreten, indem er in einem Interview „Dissonanzen“ mit dem Erfolgscoach eingeräumt hatte.

Zorc stellte vor einer Woche klar: „Wir diskutieren nicht in der Öffentlichkeit über den Trainer. Das haben wir noch nie getan, nicht in sieben Jahren mit Jürgen Klopp und nicht, seitdem Thomas Tuchel Trainer ist.“ Bilanz werde gemeinsam nach Ende der Saison gezogen. Der BVB wird weiter versuchen, Schlagzeilen, die die Konzentration des Teams stören, zu vermeiden.

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Immerhin geht es für den achtmaligen Meister im Saisonfinale nicht nur um Ruhm und Ehre, sondern auch um ganz viel Geld: Am Samstag gegen Werder Bremen steht die direkte Königsklassen-Qualifikation auf dem Spiel. Eine Woche später steigt das abschließende Pokal-Highlight in Berlin gegen Eintracht Frankfurt.

Die BVB-Granden dürften vor diesem Hintergrund tunlichst vermeiden, Lucien Favre oder irgendeinen anderen Kandidaten die Eignung für das Traineramt zu bescheinigen. Aus gutem Grund forderte Zorc „Ruhe im Karton“ und „volle Konzentration auf das Wesentliche“.

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