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12.03.2014

23:01 Uhr

Trotz Achtelfinal-Aus

Leverkusen beweist Charakterstärke

Bayer Leverkusen reiste als praktisch ausgeschiedenes Team nach Paris. Doch die Werkself verabschiedet sich erhobenen Hauptes aus der Königsklasse. Abgesehen von einem unerklärlich schwachen Elfmeter.

Lucas Digne (l.) von Paris und der Leverkusener Arkadiusz Milik liefern sich ein packendes Duell um den Ball. AFP

Lucas Digne (l.) von Paris und der Leverkusener Arkadiusz Milik liefern sich ein packendes Duell um den Ball.

ParisBayer Leverkusen hat sich mit Anstand als erste deutsche Mannschaft aus der Champions League verabschiedet. Der Bundesliga-Dritte verlor am Mittwoch beim französischen Fußball-Meister Paris St. Germain zwar 1:2 (1:1), konnte eine erneute Pleite wie im Achtelfinal-Hinspiel aber verhindern. Drei Wochen nach der 0:4-Blamage brachte Sidney Sam den Werksclub überraschend in Führung (6. Minute). Doch Marquinhos (13.) und Ezequiel Lavezzi (53.) schossen den Sieg für das Star-Ensemble von der Seine heraus.

„Wir haben an uns geglaubt, das gibt uns hoffentlich Zuversicht am Samstag bei den Bayern, aber auch für die nächsten Spiele in der Bundesliga“, sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler im ZDF. „Das war das beste Spiel der Rückrunde“, sagte der starke Bayer-Schlussmann Bernd Leno: „Mit der Art und Weise können wir zufrieden sein.“ Die Chance zur eigenen 2:1-Führung vergab Simon Rolfes mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter (28.). Unnötigerweise handelte sich Emre Can in der 68. Minute nach einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte ein.

Insgesamt aber zeigte die zuletzt so verunsicherte Mannschaft von Bayer-Cheftrainer Sami Hyypiä vor 45 596 Zuschauern im Prinzenpark-Stadion eine engagierte Leistung und vermied drei Tage vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München einen weiteren Tiefschlag. „Wir haben es heute ganz gut gemacht“, sagte Rolfes. Der schwedische Starstürmer Zlatan Ibrahimovic, Doppel-Torschütze im Hinspiel, traf diesmal nicht und wurde in der 72. Minute ausgewechselt. Mit bislang zehn Champions-League-Toren konnte er nicht mit Real-Star Cristiano Ronaldo (11) gleichziehen.

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Bei Bayer erhielt der zuletzt schwer kriselnde Angreifer Stefan Kießling eine schöpferische Pause. Für ihn stand Eren Derdiyok in der Startelf. Insgesamt brachte Hyypiä sechs Neue im Vergleich zum 1:1 in Hannover - zwei waren maßgeblich am frühen Führungstreffer beteiligt. Nach einer Flanke von Giulio Donati köpfte Sam zum 1:0 ein.

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