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13.10.2015

16:23 Uhr

VfB Stuttgart im Umbruch

Aufsichtsratsspitze tritt zurück

Keine Entlastung des Aufsichtsrats: Das Votum der Mitglieder des VfB Stuttgart war eindeutig. Nun ziehen der Vorsitzende Joachim Schmidt und Vize Eduardo Garcia Konsequenzen – und machen den Weg frei für einen Neubeginn.

Einem „personellen Neuanfang“ wollte der zurückgetretene Vorsitzende Joachim Schmidt nach eigener Aussage „nicht im Wege stehen“. dpa

Neubeginn beim VfB

Einem „personellen Neuanfang“ wollte der zurückgetretene Vorsitzende Joachim Schmidt nach eigener Aussage „nicht im Wege stehen“.

StuttgartDie Aufsichtsratsführung des VfB Stuttgart hat ihre Ämter mit sofortiger Wirkung aufgegeben. Wie der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag mitteilte, informierten der bisherige Vorsitzende Joachim Schmidt und sein Stellvertreter Eduardo Garcia die Vereinsgremien am Montag über ihren Schritt.

„Ich ziehe damit die Konsequenz aus der nicht erfolgten Entlastung des Aufsichtsrats bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart am letzten Sonntag“, gab Schmidt als Begründung für seinen Rückzug an. „Offensichtlich wollte ein großer Teil der anwesenden Mitglieder einen personellen Neuanfang, dem möchte ich nicht im Wege stehen.“ Der VfB-Ehrenratsvorsitzende Hermann Ohlicher bedankte sich bei Schmidt und Garcia für deren langjähriges Engagement.

Nach diesen beiden Rücktritten bilden Hartmut Jenner, Wilfried Porth und Martin Schäfer den VfB-Aufsichtsrat. Der Verein teilte mit, dass das Kontrollgremium „in dieser Besetzung satzungsgemäß bis zur nächsten Mitgliederversammlung voll beschlussfähig“ sei.

Die nächste Hauptversammlung ist bislang für Juni 2016 geplant. Bei der Versammlung am vergangenen Sonntag hatten nur 28,7 Prozent der abstimmenden Mitglieder für eine Entlastung des bisherigen Aufsichtsrates votiert.

Von

dpa

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