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05.11.2014

15:48 Uhr

Vor der Champions League

Wann kommt Schweini zurück?

Das Comeback von Bastian Schweinsteiger rückt immer näher. Manch einer hat den Weltmeister bereits heute gegen Rom auf dem Platz erwartet, doch noch bremst Guardiola. Doch noch im November soll es soweit sein.

„Schritt für Schritt, kein Druck auf Basti“, bremste Pep Guardiola vor dem Champions-League-Duell des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Mittwochabend gegen den AS Rom in der Causa Bastian Schweinsteiger. dpa

„Schritt für Schritt, kein Druck auf Basti“, bremste Pep Guardiola vor dem Champions-League-Duell des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Mittwochabend gegen den AS Rom in der Causa Bastian Schweinsteiger.

MünchenDie lange Leidenszeit von Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger neigt sich dem Ende entgegen. Von Tag zu Tag werde es besser, berichteten Bayerns Physiotherapeuten und Fitnesstrainer dem Münchner Chefcoach Pep Guardiola von den individuellen Einheiten des Mittelfeldakteurs. Das Comeback Schweinsteigers, der wegen Problemen an der Patellasehne des linken Knies seit dem WM-Finale am 13. Juli kein Pflichtspiel mehr bestritten hat, könnte noch im November erfolgen: Etwa in der Liga gegen 1899 Hoffenheim (22.11) oder in der Königsklasse gegen Manchester City (25.11.).

„Schritt für Schritt, kein Druck auf Basti“, bremste Guardiola vor dem Champions-League-Duell des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Mittwochabend gegen den AS Rom in der Causa Schweinsteiger. „Man muss ruhigbleiben, weil er drei, vier Monate verletzt war.“ Auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße arbeitet Schweinsteiger, der bislang nur zehn Minuten in der Münchner Sommervorbereitung bei einer 1:2-Niederlage gegen ein Allstar-Team der US-Liga mitkickte, vehement an der Rückkehr. „Er ist ein wichtiger Spieler für diesen Verein“, erklärte Guardiola.

Der Champions-League-Spieltag

FC Bayern München - AS Rom 2:0 (1:0)

Durch einen nie gefährdeten 2:0-Heimsieg über sehr defensive und insgesamt enttäuschende Römer hat der FC Bayern München bereits nach vier Spieltagen den Einzug in die K.O.-Runde perfekt gemacht. Die Treffer erzielten Ribery (38.) und Götze (64.).

Manchester City - ZSKA Moskau 1:2 (1:2)

ZSKA Moskau feiert den ersten Sieg seiner Vereinsgeschichte auf englischem Boden. Doumbia (2., 34.) brachte die Russen auf die Siegerstraße, Toure (8.) konnte zwischenzeitlich ausgleichen. Insgesamt war die Partie ein Spiel auf ein Tor – und zwar auf das von Akinfejew. Doch der russische Nationalkeeper wuchs über sich hinaus und rettete das 2:1 über die Zeit. City schwächte sich in der Schlussphase durch die Gelb-Rote Karte für Fernandinho (70.) und die Rote Karte für Toure (81.) noch selbst.

Paris SG - APOEL Nikosia 1:0 (1:0)

Nach dem Blitztor durch Cavani (2.) sind die Hausherren drauf und dran, die Partie zu entscheiden. Zweimal Cavani (18., 37.) und der enorm agile Lucas (28.) haben die größten Chancen dazu – vergeben aber. Dann verflacht die Partie. Die Gäste hatten schon in der zwölften Spielminute ihren letzten Torschuss.

Ajax Amsterdam - FC Barcelona 0:2 (0:1)

Barca hat die Pflichaufgabe erfüllt, tat sich aber lange schwer. Die Tore Nummer 70 und 71 in der Champions League von Lionel Messi (36. und 76.) sicherten den Gästen den Sieg. Vor allem in Halbzeit eins hatten die Katalanen aber unübersehbare Probleme mit dem variablen holländischen Offensivspiel. Und können sich auch bei ter Stegen bedanken, dass die Null steht.

NK Maribor - FC Chelsea 1:1 (0:0)

Chelsea war zwar insgesamt überlegen, Maribor verdiente sich aber durch eine leidenschaftliche Spielweise einen Punkt. In der ersten Hälfte hatte das Spiel kaum Höhepunkte zu bieten. Nach der Pause erzielt Agim Ibraimi das viel umjubelte Führungstor (50.). Danach kann sich Chelsea in einer 40-minütigen Drangphase nur noch das 1:1 durch Nemanja Matic sichern (73.). Die größte Möglichkeit zum Sieg vergab Hazard in der 86. Spielminute per Elfmeter, als er an Jasmin Handanovic scheitert.

Sporting Lissabon - Schalke 04 4:2 (1:1)

Nach einer offenen, aber fehlerbehafteten ersten Halbzeit steht es durch ein Eigentor von Slimani (17.) und Sarrs Antwort zehn Minuten später 1:1. Im zweiten Durchgang passiert dann deutlich mehr: Jefferson dreht die Partie sieben Minuten nach Wiederanpfiff und während Schalke kaum etwas tut, schlagen die Portugiesen durch Nani zum dritten Mal zu (72.). Aogo gelingt nach 88 Minuten zwar der Anschluss, doch nur drei Minuten später sorgt Slimani für die endgültige Entscheidung, dank der Sporting den direkten Vergleich gegen S04 gewinnt und bis auf einen Punkt an die Knappen heranrückt.

Athletic Bilbao - FC Porto 0:2 (0:0)

In einer umkämpften ersten Hälfte mit wenigen Torraumszenen kommen die Gäste aus Portugal durch einen berechtigten Foulelfmeter zu ihrer besten Chance. Jackson trifft jedoch nur die Latte (42.). Im zweiten Durchgang präsentiert sich der FC Porto als die reifere Mannschaft. Jackson vollendet einen schönen Sololauf von Brahimi zur verdienten Führung (56.). Keine 20 Minuten später ist es erneut Brahimi, der am schnellsten schaltet und einen Blackout des spanischen Schlussmannes zum 2:0 nutzt (74.).

Donetsk - BATE Borisov 5:0 (1:0)

Mit 5:0 schlagen die Ukrainer aus Donetzk die Weißrussen von BATE Borisov. Dario Srna eröffnet den Torreigen (19.), Alex Teixeira legte gleich nach der Pause nach (48.), ehe Stürmerstar Luiz Adriano noch einen Hattrick erzielt (58./FE, 83., 90.+3).

Mit solch einer langen Zwangspause hatten weder der Spanier noch Joachim Löw gerechnet. „Die Verletzung ist nicht solcher Natur, dass er monatelang ausfallen wird“, bekundete der Bundestrainer noch Anfang September. Umso mehr darf sich Löw jetzt freuen, dass die im DFB-Team bei den jüngsten deutschen Länderspiel-Enttäuschungen schmerzlich vermisste Führungsfigur Schweinsteiger endlich der Rückkehr auf den Rasen näher gekommen ist. Und das kurz vor seinem ersten öffentlichen Nationalmannschafts-Auftritt nach der Ernennung zum Kapitän, zum „legitimen Nachfolger von Philipp Lahm“ (Löw).

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