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11.04.2006

11:25 Uhr

Der Stuhl wackelt dpa

Martín geht nach seiner Vorstellung als Clubchef an einem Logo von Real vorbei.

dpa MADRID. Beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid rührt sich zunehmend Widerstand gegen den Vereinspräsidenten Fernando Martín.

Ein großer Teil der Vorstandsmitglieder will nach Presseberichten noch vor dem Sommer zurücktreten und die Wahl einer neuen Clubführung erzwingen. „Bei Real werden die Kriegstrommeln geschlagen“, schrieben die Zeitung „El Mundo“ und das Sportblatt „As“ übereinstimmend.

Viele Vorstandsmitglieder seien der Ansicht, dass der Immobilienunternehmer Martín für das Amt des Real-Präsidenten nicht geeignet sei. Der Clubchef habe keine Pläne für eine Erneuerung des Kaders vorgelegt. Außerdem habe er es versäumt, die Bundesliga-Profis Michael Ballack vom FC Bayern München und Christian Poulsen vom FC Schalke 04 ablösefrei unter Vertrag zu nehmen, schreibt „El Mundo“. Um die Wahl eines neuen Präsidenten zu erzwingen, müssten nach den Statuten allerdings 15 der 19 Vorstandsmitglieder ihre Ämter niederlegen.

Im Kampf um den zweiten Platz in der Primera División, der zur direkten Qualifikation für die Champions League berechtigt, muss Real vorerst auf seinen Torjäger Ronaldo verzichten. Der Brasilianer fällt wegen eines Muskelfaserrisses für voraussichtlich drei Wochen aus.

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