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17.03.2017

13:18 Uhr

Wayne Rooney

Eine englische Ära geht zu Ende

Sein Debut gab Wayne Rooney am 12. Februar 2003 im Länderspiel gegen Australien. Nun steht der Stürmer nicht mehr im Kader der englischen Nationalmannschaft - und ist damit wohl auch seine Rolle als Kapitän los.

Trotz seiner Rückmeldung wieder fit zu sein, wurde der 31-jährige von Trainer Southgate für die kommenden Länderspiele nicht berücksichtigt. Der Stürmer zeigte sich enttäuscht, konnte die Entscheidung jedoch nachvollziehen. dpa

Das Aus für Rooney

Trotz seiner Rückmeldung wieder fit zu sein, wurde der 31-jährige von Trainer Southgate für die kommenden Länderspiele nicht berücksichtigt. Der Stürmer zeigte sich enttäuscht, konnte die Entscheidung jedoch nachvollziehen.

LondonDie Ära von Wayne Rooney in der englischen Nationalmannschaft scheint sich dem Ende zu zuneigen. Wie der englische Fußballverband FA mitteilte, ist Rekordtorschütze Rooney weder für das Freundschaftsspiel gegen Deutschland am kommenden Mittwoch noch für das anstehende WM-Qualifikationsspiel gegen Litauen vier Tage später nominiert.

In einer Mitteilung vom Donnerstag hieß es: „Kapitän Wayne Rooney ist wegen einer Verletzung nicht dabei.“ Doch der 31-Jährige hatte sich bereits als fit zurückgemeldet. Dass ihn der englische Nationaltrainer Gareth Southgate trotzdem nicht berücksichtigte, wird als Hinweis verstanden, dass Rooney künftig um einen Platz in der Nationalmannschaft kämpfen muss. Rooney sei enttäuscht gewesen, aber habe die Gründe verstanden, sagte Southgate dem „Guardian“ zufolge.

Auch seine Rolle als Mannschaftskapitän dürfte damit perdu sein. „Der Kapitän ist immer derjenige, der die Binde im kommenden Spiel trägt“, hatte Trainer Southgate dem „Guardian“ zufolge als Devise ausgegeben.

Southgate hatte Rooney bereits im vergangenen Jahr aus der Startelf verbannt, kurz nachdem er den Posten als Cheftrainer interimsmäßig von dem glücklosen Sam Allardyce übernommen hatte. Auch bei seinem Verein Manchester United kam Rooney zuletzt nicht mehr wie gewohnt zum Einsatz.

Von

dpa

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