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14.05.2012

17:33 Uhr

Wegen schlechtem Fanverhalten

DFB verhängt Geldstrafen für fünf Profivereine

Wegen des Zündens von Pyrotechnik muss Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth 5000 Euro Strafe zahlen. Doch die Bayern sind nicht alleine: Vier weitere Vereine müssen für das tadelige Verhalten ihrer Fans bluten.

Kommt nicht nur in Fürth vor: Rauchbomben im Fanblock. dpa

Kommt nicht nur in Fürth vor: Rauchbomben im Fanblock.

FrankfurtGleich fünf Profivereine hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Fehlverhaltens der Fans zu Geldstrafen verurteilt. Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen muss 10.000 Euro bezahlen, wie der DFB am Montag mitteilte: In der Begegnung bei Fortuna Düsseldorf am 27. Februar flogen Bierbecher, im Gastspiel beim FC Ingolstadt (8. April) wurden pyrotechnische Gegenstände und beim MSV Duisburg (14. April) Knallkörper gezündet.

7500 Euro kostet den 1. FC Union Berlin das unsportliche Verhalten seiner Anhänger: Während des Spiels gegen den MSV Duisburg am 9. März wurden zwei Feuerzeuge in Richtung eines am Boden liegenden Duisburger Spielers geworfen. Bierbecher in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten flogen gegen Eintracht Braunschweig am 13. April. 6000 Euro Geldstrafe erhielt Erzgebirge Aue wegen gezündeter Knallkörper in den Spielen gegen den FSV Frankfurt (4. März) und Dynamo Dresden (21. April).

Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth muss 5000 Euro bezahlen. Gegen den FC St. Pauli (13. April) wurde wiederholt pyrotechnisches Material gezündet. Zu einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro wurde der 1. FC Nürnberg verurteilt. Während des Bundesligaspiels gegen den VfL Wolfsburg lief am 17. März ein Zuschauer während einer Spielunterbrechung einmal quer über den Rasen. Alle Vereine stimmten den Urteilen zu, sie sind damit rechtskräftig.

Von

dpa

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