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09.12.2013

15:40 Uhr

Weltfußballer-Wahl

Ribéry und Ronaldo greifen Messi an

Franck Ribéry vom FC Bayern München ist einer von drei Finalisten bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2013. Zwei Deutsche dürfen sich Hoffnung machen, als Welttrainer des Jahres ausgezeichnet zu werden.

Franck Ribery ist guter Dinge: Bayerns Mittelfeldspieler ist einer von drei Top-Kandidaten bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres. ap

Franck Ribery ist guter Dinge: Bayerns Mittelfeldspieler ist einer von drei Top-Kandidaten bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres.

ZürichDeutschland muss auch 22 Jahre nach Lothar Matthäus weiter auf einen Weltfußballer warten. Franck Ribéry dagegen darf im Kampf der drei Giganten auf den Goldenen Ball hoffen. Der Franzose steht wie der viermalige Sieger Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, der die Wahl 2008 gewann, in der am Montag vom Weltverband FIFA veröffentlichten Vorauswahl. Einer der drei wird nach der Abstimmung von Kapitänen und Trainern sämtlicher Nationalmannschaften sowie ausgewählten Journalisten am 13. Januar auf der World Player Gala in Zürich als Weltfußballer gekürt.

Matthäus war die Ehre bei der Wahl-Premiere 1991 zuteil geworden. 1992 kam Thomas Häßler auf Rang drei, Jürgen Klinsmann belegte 1995 ebenfalls den dritten Platz. Der letzte Deutsche unter den Top 3 war Bayern-Torhüter Oliver Kahn, der 2002 wie bei der Weltmeisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft Zweiter wurde.

Diesmal waren fünf deutsche Nationalspieler in der engeren Wahl: Kapitän Philipp Lahm, sein Vertreter Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Thomas Müller (alle Bayern München) sowie Mesut Özil vom FC Arsenal. Aus der Bundesliga durften zudem Bayern-Star Arjen Robben sowie Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) hoffen - wie sich am Montag herausstellte, aber vergeblich.

DFB-Kapitän Lahm hat sich bei der Wahl laut Sport Bild für Ribéry entschieden, Ronaldo und Messi wählte er auf die Plätze zwei und drei. Auch der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld votierte für Ribéry, Bundestrainer Joachim Löw indes enthielt sich der Wahl.

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