Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.03.2017

10:46 Uhr

Weltmeister verlässt Galatasaray

Podolski geht nach Japan

Es herrscht Klarheit über Lukas Podolskis sportliche Zukunft. Der Weltmeister wird im Sommer zum ambitionierten japanischen Erstligisten Vissel Kobe wechseln. Dessen Mäzen will den Anschluss an China schaffen.

Ex-Nationalspieler Lukas Podolski wechselt ins japanische Kobe. AFP; Files; Francois Guillot

Abschied von Istanbul

Ex-Nationalspieler Lukas Podolski wechselt ins japanische Kobe.

Istanbul, TokioFußball-Weltmeister Lukas Podolski wechselt nach dieser Saison von Galatasaray Istanbul zum japanischen Klub Vissel Kobe. Das bestätigte der 31-Jährige am Donnerstag bei Instagram, nachdem auch schon beide Vereine den Wechsel bekanntgegeben hatten. Die Ablösesumme beträgt laut des türkischen Clubs 2,6 Millionen Euro.

„Es ist keine Entscheidung gegen Galatasaray, es ist eine Entscheidung, die ich zugunsten einer neuen Herausforderung getroffen habe“, schrieb Podolski. „Ich werde es zum geeigneten Zeitpunkt näher erklären“, kündigte der 129-malige Nationalspieler an. Jetzt wolle er erst einmal Galatasaray und den fantastischen Fans helfen.

Podolskis Flirt mit Japan: Mannschaftsdiener mit Pferdelunge

Podolskis Flirt mit Japan

Mannschaftsdiener mit Pferdelunge

Es kommt nicht oft vor, dass Fußballer dem Rat des Handelsblatts folgen. Lukas Podolski entschloss sich nach Appell unseres Japan-Korrespondenten offenbar zum Wechsel. Ihn erwarten ein Traumgehalt und hohe Erwartungen.

Podolski wird auf hohe Erwartungen treffen. Mit Pierre Littbarski und Guido Buchwald haben schon zwei deutsche Altstars in Japan ihren zweiten Frühling gefeiert. Und von Podolski dürften sich seine neuen Fans und sein neuer Arbeitgeber, der Internetmilliardär Hiroshi Mikitani, geradezu Wunder erhoffen. Der 31-jährige soll den bisher mittelmäßigen Klub endlich an die Ligaspitze schießen.

Dafür greift Mikitani, der Gründer der globalen Online-Shoppingmall Rakuten, voraussichtlich tief in die Tasche. Pro Jahr wird er laut Medienberichten acht Millionen Euro an Podolski überweisen. Für Japans egalitäre Fußballwelt ist das ein Traumgehalt, das sich in Asien bisher nur die neureichen chinesischen Klubs leisten konnten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×