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03.12.2013

17:49 Uhr

WM 2014

DFB-Team droht eine Hammergruppe

VonAnis Micijevic

Niederlande, Italien, England, Portugal oder Frankreich: Auf eines dieser Teams kann die DFB-Elf bereits in der Vorrunde der WM in Brasilien treffen. Die Fifa hat die Lostöpfe für die Gruppenauslosung bekanntgegeben.

Hammergruppe oder lösbare Aufgabe für Löws Team? Am Freitag fällt die Entscheidung. dpa

Hammergruppe oder lösbare Aufgabe für Löws Team? Am Freitag fällt die Entscheidung.

DüsseldorfDie Fifa hat im im brasilianischen Urlaubsort Costa do Sauípe die Einteilung der vier Lostöpfe für die Auslosung der acht Vorrundengruppen bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien bekanntgegeben. Das Ergebnis: Für die deutsche Nationalmannschaft könnte es bereits in der Vorrunde knüppeldick kommen: Da sowohl die Niederlande, Italien, England, Portugal als auch Frankreich in Topf 4 gelandet sind, kann das Team von Bundestrainer Joachim Löw theoretisch jede dieser Mannschaften am Freitag zugelost bekommen.

Hammergruppen mit Italien, der Elfenbeinküste und den USA oder mit der Niederlande, Mexiko und Nigeria sind denkbar. Es wäre aber auch eine vergleichsweise leichte Vorrunde mit Bosnien-Herzegowina, Algerien und Honduras möglich.

Die Lostöpfe für die WM-Gruppenauslosung

Topf 1 (gesetzte Gruppenköpfe)

Brasilien, Spanien, Deutschland, Argentinien, Kolumbien, Belgien, Schweiz, Uruguay

Topf 2

Chile, Ecuador, Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria

Topf 3

Australien, Iran, Japan, Südkorea, Costa Rica, Honduras, Mexiko, USA

Topf 4

Niederlande, Italien, England, Portugal, Griechenland, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Russland, Frankreich (eine dieser Mannschaften wandert vor Beginn der Auslosung in Topf 2)

Zu den gesetzten Teams gehören neben Deutschland und Gastgeber Brasilien auch Spanien, Argentinien, Kolumbien, Belgien, Schweiz und Uruguay. Auf diese Teams kann die deutsche Mannschaft in der Vorrunde noch nicht treffen. Während bei den gesetzten Teams die Fifa-Weltrangliste vom Oktober entscheidend war, verteilte der Fußballweltverband die restlichen Mannschaften nach „geografischen und sportlichen Faktoren“ auf die Lostöpfe.

Bereits im Vorfeld der Auslosung wurde das Fifa-Setzsystem öffentlich kritisiert – vor allem von Jürgen Klinsmann. Das Setzsystem werde „viele Debatten hervorrufen“, sagte der Coach der US-amerikanischen Nationalelf im Oktober.

Bundestrainer Joachim Löw ist hingegen auf alles gefasst: „Wir nehmen es wie es kommt. Wir haben keine Wunschgegner. Wenn Deutschland in ein Turnier geht, will man immer den maximalen Erfolg“, sagte Löw mit Blick auf die Auslosung.

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