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31.07.2011

12:08 Uhr

WM-Qualifikation 2014

Losglück bleibt den Deutschen treu

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff ist zufrieden mit der Auslosung für die WM-Qualifikation für 2014 in Brasilien. Gegen alle Gegner hat man bislang eine positive Bilanz. An der will man jetzt weiter arbeiten.

Der ehemalige brasilianische Star Ronaldo bei der Auslosung zur WM-Qualifikation für 2014. Quelle: dpa

Der ehemalige brasilianische Star Ronaldo bei der Auslosung zur WM-Qualifikation für 2014.

Rio de JaneiroAls der mollige Ronaldo Deutschland als Kopf der Gruppe C gezogen hatte, huschte ein Lächeln über das Gesicht von Löw-Vertreter Oliver Bierhoff. „Ich bin froh, dass wir nicht in einer Todesgruppe sind wie Frankreich und Spanien“, sagte der DFB-Teammanager nach der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Fußball-WM 2014 in Brasilien.

Bei der Zeremonie im malerischen Jachthafen Marina da Gloria von Rio de Janeiro hatte es der füllig gewordene frühere Weltstar und WM-Rekordtorschütze Ronaldo gut gemeint mit der deutschen Nationalmannschaft. Die Gruppengegner Schweden, Österreich, Irland, Färöer und Kasachstan dürften auch Bundestrainer Joachim Löw vor dem heimischen Fernseher nicht weiter beunruhigt haben. „Das ist okay“, meinte Bierhoff.

Der 51-jährige Löw hatte sich den strapaziösen Flug nach Südamerika erspart, um sich auf das Länderspiel gegen Brasilien am 10. August in Stuttgart vorzubereiten und am Nachmittag das Pokal-Spiel zwischen dem FC Teningen und dem FC Schalke 04 in Freiburg im Stadion anzuschauen.

Doch mehr als ein Mini-Vorgeschmack auf die Fußballfestspiele in drei Jahren war der Ausflug für die kleine Reisegruppe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowieso nicht. Die Quali-Spiele beginnen erst nach der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine am 7. September 2012. Abgeschlossen wird die Qualifikation am 19. November 2013.

„Wir haben jetzt natürlich den klaren Fokus auf der EM-Qualifikation“, gab auch Bierhoff zu, der in der recht chaotischen Mixed Zone einer der gefragtesten Interviewpartner war, auch auf italienisch und englisch sämtliche Fragen beantwortete und seinen „Chef“ Löw prächtig vertrat. Man werde „jetzt schon mal ein bisschen zu den Gegnern rüberschielen und rechtzeitig entsprechend Material sammeln“, erläuterte Bierhoff. „So dass wir dann nach der EM direkt mit der WM-Vorbereitung anfangen können.“

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