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11.09.2012

22:39 Uhr

WM-Qualifikation

DFB-Elf müht sich zum Sieg gegen Österreich

Die deutsche Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Qualifikationsspiel für die WM 2014 gewonnen. Doch gegen Österreich tat sich die Löw-Elf lange Zeit schwer - und machte es am Ende sogar noch einmal richtig spannend.

WienDas war harte Arbeit: Mit viel Kampf und einer großen Portion Leidenschaft hat Deutschland den Österreichern getrotzt und die Siegesserie gegen den kleinen Nachbarn fortgesetzt. Marco Reus (45. Minute) und Mesut Özil (52. Foulelfmeter) erzielten am Dienstagabend in Wien die Tore zum 2:1 (1:0)-Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft gegen ein mit neun Bundesliga-Profis gespicktes Austria-Team. Mit sechs Punkten erwischte die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw einen perfekten Start in die WM-Qualifikation und führt die Gruppe C auf dem Weg nach Brasilien 2014 nach zwei Spielen mit weißer Weste an.

Der Bremer Zlatko Junuzovic (57.) ließ 47 000 Zuschauer im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit seinem Tor von dem ersehnten Prestige-Erfolg träumen, doch Deutschland blieb auch im achten Spiel hintereinander gegen Rot-Weiß-Rot erfolgreich. Zudem baute die DFB-Elf ihre tolle Bilanz in Qualifikationsspielen auf zwölf Siege aus. Allerdings war auch viel Glück dabei: In der 87. Minute vergab der Bremer Marko Arnautovic das sicher scheinende 2:2.

Das Spiel in Zahlen

Ballbesitz

Dortmund: 52,9 Prozent

Gladbach: 47,1 Prozent

Gewonnene Zweikämpfe

Dortmund: 47,6 Prozent

Gladbach: 52,4 Prozent

Torschüsse

Dortmund: 17

Gladbach: 10

Pässe insgesamt (davon angekommen)

Dortmund: 518 (87,6 Prozent)

Gladbach: 449 (81,1 Prozent)

Ecken

Dortmund: 10

Gladbach: 5

Fouls

Dortmund: 9

Gladbach: 9

Abseits

Dortmund: 1

Gladbach: 2

Karten (Gelb/Gelb-Rot/Rot)

Dortmund: 0-0-0

Gladbach: 1-0-0

Spielerstatistik

Die meisten Ballkontakte:
1. Ilkay Gündogan (94)
2. Marcel Schmelzer (88)
3. Alvaro Dominguez (83)

Das 38. Nachbarschaftsduell gegen Österreich war wie von Löw erwartet ein Duell auf Augenhöhe, dürfte aber über weite Strecken so gar nicht nach dem Geschmack des Bundestrainers gewesen sein. Statt die eigenen Stärken auszuspielen bekam das deutsche Team lange Zeit keinen rechten Zugriff auf das Spiel und war vor allem damit beschäftigt, gegen die bissig und aggressiv zu Werke gehenden Gastgeber Flurschaden zu verhindern. Erst durch die Führung kam mehr Sicherheit in die Mannschaft, die sich am Ende nur dank ihrer kämpferischen Qualitäten durchsetzte.

Joachim Löw

"Nur in der zweiten Halbzeit konnten wir punkten"

Joachim Löw: "Nur in der zweiten Halbzeit konnten wir punkten"

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Sami Khedira behielt in vielen Phasen kühlen Kopf und stopfte die Löcher, die durch die Fahrlässigkeit seiner Nebenleute entstanden waren. Kapitän Philipp Lahm zeigte wie schon beim 3:0 gegen Färöer Schwächen im Zweikampfverhalten und auch Marcel Schmelzer, der nach auskurierter Fußprellung als linker Verteidiger zum Einsatz kam, unterstrich, dass er noch nicht wieder der Alte ist. Neben Khedira wirkte auch der zweite Rückkehrer Toni Kroos als Stabilisator im Mittelfeld auf. Der Münchner hielt mit viel Körpereinsatz dagegen.

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