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29.03.2006

16:23 Uhr

Woche der Wahrheit

Schalke am Scheideweg

Zum ungünstigen Zeitpunkt ist der FC Schalke 04 in eine sportliche Mini-Krise geschlittert. So werden die beiden Duelle im Uefa-Pokal-Viertelfinale bei Levski Sofia und in der Bundesliga gegen den Hamburger SV für Spieler und Trainer Mirko Slomka zum Charaktertest.

Tapfer dpa

Marcelo Bordon soll auch mit instabilem Magen der Abwehr Stabilität geben.

dpa SOFIA. „Wir müssen uns steigern gegenüber den letzten Partien. Sofia ist ein schwerer Brocken, der gute Gegner ausgeschaltet hat“, warnte Slomka vor dem Hinspiel beim 23-maligen bulgarischen Meister im mit knapp 40 000 Zuschauern ausverkauften Stadion Vassil Levski.

Nachdem es in der Rückrunde stetig bergauf gegangen war, folgten zuletzt zwei Dämpfer bei Bayern München (0:3) und gegen Wolfsburg (2:2). Nun steht Slomka vor seiner ersten Bewährungsprobe als „Krisenmanager“. Ihm muss es gelingen, die physisch und psychisch leicht angeschlagenen Profis aus dem Motivationsloch zu holen. Doch der 38-Jährige geht davon aus, dass die Elf die entsprechende Reaktion zeigt. „Die Spieler sind keine Maschinen. Gegen Wolfsburg ließ nach der Führung die Konzentration nach. Hier müssen wir 90 Minuten präsent sein“, sagte Slomka nach der Ankunft in der bulgarischen Haupstadt bei frühlingshaften Temperaturen um 21 Grad.

Immerhin hat der Coach kaum Personalsorgen. Marcelo Bordon und Dario Rodriguez sind fit, für den gesperrten Brasilianer Rafinha wird Hamit Altintop in die Startelf rücken. Slomka erwägt zudem, mit drei Spitzen zu agieren. Dann müsste wohl Zlatan Bajramovic weichen, und Sören Larsen würde neben Gerald Asamoah und Kevin Kuranyi stürmen. Der Coach ließ sich aber nicht in die Karten schauen: „Ich bin froh, dass wir beide Systeme erfolgreich spielen können.“

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