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29.03.2014

17:40 Uhr

Wolfsburg besiegt Frankfurt

Naldo bejubelt Hammer-Tor

Quelle:SID

Der VfL Wolfsburg träumt wieder von der Champions League – vor allem dank Naldo. Der Ersatz-Kapitän hämmert den Ball gegen Eintracht Frankfurt aus 35 Metern mit all seiner Schussgewalt ins Tor.

Naldo schießt das Tor zum 2:1 für Wolfsburg. SID

Naldo schießt das Tor zum 2:1 für Wolfsburg.

WolfsburgDer VfL Wolfsburg darf wieder auf die Qualifikation zur Champions League hoffen. Die Niedersachsen setzten sich im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1 (0:1) durch und schielen nach dem zweiten Sieg in Folge mehr denn je auf den vierten Platz in der Bundesliga-Tabelle.

Vor 29.159 Zuschauern hatte Eintracht-Stürmer Stefan Aigner die Gäste, die zuvor zwei Siege in Serie eingefahren hatten, in der elften Minute in Führung gebracht. Für die zwar bemühten, aber lange glücklosen Wolfsburger erzielte Angreifer Ivica Olic den Ausgleichstreffer (69.). Ein sehenswerter Distanzschuss von Naldo (89.) in den Winkel bescherte den Gastgebern drei wichtige Punkte.

Bei den Wölfen feierte Ersatztorhüter Max Grün sein Startelf-Debüt zwischen den Pfosten, da Stammkeeper Diego Banglio (Haarriss im Finger) verletzungsbedingt fehlte. Ins Team zurück kehrte 22-Millionen-Euro-Einkauf Kevin de Bruyne nach abgesessener Gelbsperre. Bei Eintracht lief überraschend Stephan Schröck für den gelbgesperrten Marco Russ auf. 

Beim frühen Wolfsburger Rückstand hatte Grün kaum eine Abwehrchance. Die VfL-Defensive war in dieser Szene völlig ungeordnet, da Innenverteidiger Timm Klose nach einem unglücklichen Zweikampf mit dem Frankfurter Joselu im Abwehrzentrum fehlte. Klose verletzte sich bei der Aktion und musste nach einem katastrophalen Fehler, der beinahe das 0:2 durch Aigner bedeutet hätte, in der 19. Minute ausgewechselt werden.

Die umsatzstärksten Fußballklubs in Europa (Rang 1-10)

Platz 1

Der umsatzstärkste Fußballklub der Saison 10/11 ist Real Madrid mit 479,5 Mio. Euro. Damit bleibt der Verein seinem Platz des Vorjahres weiterhin treu.

Quelle: Studie „Football Money League“, Deloitte (März 2012)

Platz 2

Auf der zweiten Position bleibt der FC Barcelona in der Saison 10/11 mit 450,7 Millionen Euro.

Platz 3

Der Verein Manchester United behält ebenfalls seine Position 3 als umsatzstärkster Fußballklub. In der Saison 10/11 machte er einen Umsatz von 367,0 Millionen Euro.

Platz 4

Auch Bayern München hält sich wacker auf der vierten Position vom Vorjahr mit 321,4 Millionen Euro Umsatz in der Saison 10/11.

Platz 5

Arsenal London gibt ebenfalls seinen Platz vom Vorjahr nicht ab und machte in der Saison 10/11 einen Umsatz von 251,1 Millionen Euro.

Platz 6

Kurz dahinter liegt Chelsea London weiterhin auf dem sechsten Platz mit 249,8 Millionen Euro.

Platz 7

Der AC Mailand nimmt - wie im Vorjahr auch - mit 235,9 Millionen Euro die siebte Position des umsatzstärksten Fußballklubs ein.

Platz 8

Inter Mailand hingegen stieg von Platz neun auf Platz acht auf und erzielte einen Umsatz von 211,4 Millionen Euro.

Platz 9

Vom achten Platz auf den neunten Platz fiel der FC Liverpool. Sein Umsatz in der Saison 10/11 betrug 203,3 Millionen Euro.

Platz 10

Den zehnten Platz nimmt schließlich der FC Schalke ein. Im Vorjahr war er noch auf Platz 16 und schaffte es jetzt, mit einem Umsatz von 202,4 Millionen Euro auf den zehnten Platz vorzudringen.

Die Wolfsburger erholten sich aber schnell von den Nackenschlägen. Maximilian Arnold (20.), der agile Ivan Perisic (24.), Naldo (28.) und Knoche (41.) hätten in der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielen können. Die Gäste aus Hessen setzten der spielerischen Überlegenheit des Gegners vor allem Zweikampfhärte entgegen. 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spiel zunächst wenig: Wolfsburg war bemüht, aber zunächst nicht zwingend genug. Star-Einkauf de Bruyne enttäuschte erneut und konnte dem Team so gut wie keine Impulse geben. Die Frankfurter zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück und lauerten fast nur noch auf Konter. Die Passivität wurde durch den Ausgleichtreffer bestraft.

Für Aufregung sorgte eine strittige Entscheidung in der 64. Minute: Eintracht-Torhüter Kevin Trapp fing mit Mühe einen langen Ball, den Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) nicht hinter der Linie gesehen hatte.

Bei den Wolfsburgern wussten vor allem Ricardo Rodriguez und Junior Malanda im zentralen Mittelfeld zu überzeugen. Frankfurt hatte in Rechtsverteidiger Sebastian Jung und Abwehrchef Alexander Madlung seine besten Akteure.

Von

sid

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