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13.03.2013

23:18 Uhr

Zitterspiel gegen Arsenal

Bayern verlieren und stehen im Viertelfinale

Der Traum vom Triple lebt. Der FC Bayern verlor das Rückspiel gegen die Gunners. Nach einem nervenaufreibenden Zitterspiel stehen die Münchener dennoch im Champions-League-Viertelfinale.

Giroud (links) trifft zum 1:0 für Arsenal. SID

Giroud (links) trifft zum 1:0 für Arsenal.

MünchenVorjahresfinalist Bayern München ist ins Viertelfinale der Champions League gestolpert. Beim überraschenden 0:2 (0:1) am Mittwochabend gegen den FC Arsenal ließ der deutsche Fußball-Rekordmeister ohne die Antreiber Bastian Schweinsteiger und Franck Ribéry die Qualitäten eines Titelanwärters vermissen. Nur aufgrund des 3:1-Erfolgs im Hinspiel in London zitterten sich die Bayern in die nächste Runde.

Dem Rückstand durch den Treffer von Olivier Giroud (3. Minute) lief der Seriensieger der Bundesliga mit viel Engagement, jedoch ohne Durchschlagskraft hinterher. Nach dem 0:2 durch Laurent Koscielny (86.) mussten die Bayern sogar noch um das Weiterkommen bangen.

„Es war ein schweres Spiel heute, wir können von Glück sagen, dass wir in London ausreichend Tore erzielt haben“, sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. „Das muss ein Warnschuss sein für die Champions League.“ Auch Trainer Jupp Heynckes war die Erleichterung anzumerken. „Wir sind noch mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagte der Coach.


Für die Münchner war es vor 68 000 Zuschauern die erste Niederlage in diesem Jahr. Nun blicken die Bayern gespannt auf die Viertelfinal-Auslosung am Freitag, bei der auch ein deutsches Duell gegen Borussia Dortmund droht.

Auf dem Weg zum großen Ziel, dem Champions-League-Finale in London, wollten die Bayern nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel nichts anbrennen lassen. Auch die Statistik sprach für die Mannschaft von Trainer Heynckes: Noch nie war eine Mannschaft in der „Königsklasse“ nach einer Heimniederlage mit zwei Toren Unterschied weitergekommen - und das sollte auch an diesem Abend so bleiben.

Doch die Münchner Hoffnungen auf einen entspannten Achtelfinal-Abend waren schon nach knapp drei Minuten verflogen. Arsenal ging nach der Hinspielpleite erwartungsgemäß offensiv in die Partie. Gleich beim ersten gefährlichen Angriff der Gäste rutschte David Alaba auf seiner linken Abwehrseite aus, so dass Theo Walcott unbedrängt nach innen passen konnte. Arsenal-Stürmer Giroud musste aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten.

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