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18.06.2012

16:37 Uhr

Internationale Pressestimmen

„Achtung Europa: Die Deutschen marschieren wieder“

Die internationale Presse reagiert gemischt auf den Sieg des DFB-Teams gegen Dänemark. Während bevorzugt die Griechen Schwächen erkennen konnten, setzt der britische Boulevard beeindruckt auf die erprobte Kriegsrhetorik.

Die Briten waren Europa vor dem deutschen Marsch - die Griechen scheinen gerüstet. dpa

Die Briten waren Europa vor dem deutschen Marsch - die Griechen scheinen gerüstet.

Und das sagte die internationale Presse zum Spiel Deutschland - Dänemark.

GRIECHENLAND

„SportDay“: „Na kommt mal her! Wir haben es schon mal mit den Franzosen, den Portugiesen, den Russen gemacht, wir können es auch mit den Deutschen machen.“ - „Nach Zidane, Ronaldo und Arschawin wird sich auch wohl Özil verbeugen.“

„Livesport“: „Die Griechen kommen wieder“

PORTUGAL

„Record“: „Die deutsche Maschine macht den Dreier voll“

„Público“: „Deutschland geht aus der Todesgruppe unversehrt hervor und stärkt seinen Favoritenstatus.“

„Correio da Manha“: „Deutschland hat bei der Euro, wie schon in der Qualifikation, alle Spiele gewonnen und sich als das präsentiert, was es ist: Einer der größten Favoriten auf den Titel.“

ITALIEN:

„La Repubblica“: „Deutschland spielt wie immer die eine DVD ab: Kraft und Fantasie, Intensität und die notwendige Boshaftigkeit. Özil und die anderen treffen jetzt auf das wundersame Griechenland, eine Herausforderung voller Dinge, die Angst machen können. Aber die Deutschen wissen sicherlich nicht, was Angst ist.“

„Corriere della Sera“: „Siegen musste Deutschland letztlich doch gar nicht. Dennoch war es besser, die Gewohnheit nicht zu verlieren. Und der EM ein klares und starkes Zeichen zu geben: Wir sind hier, falls ihr das noch nicht verstanden habt, um sie zu gewinnen.“

„La Stampa“: „Und jetzt Deutschland-Griechenland, der kalte Euro-Krieg. Die deutschen Gruppenerster, doch erst leiden sie eine Stunde lang.“

SPANIEN

„El País“: „Deutschland hätte sich das anstehende Spiel gegen Griechenland wegen des politischen Beigeschmacks gerne erspart. Das Viertelfinale wird voller politischer Symbolik sein. Fußballerisch dürfte es eine klare Sache sein. Deutschland ist den Griechen um Lichtjahre voraus, auch wenn die DFB-Elf gegen Dänemark etwas schwerfällig wirkte. Die Dänen enttäuschten auf der ganzen Linie.“

„El Periódico“: „Die Deutschen mussten gegen Dänemark nicht gewinnen, gewannen aber trotzdem. Sie konnten beruhigt aufspielen und wahrten ihre weiße Weste.“

„As“: „Der Einzug Deutschlands ins Viertelfinale war nicht so leicht wie er aussah. Gegen Dänemark fehlte es den Deutschen an Brillanz. Aber sie bewiesen, dass sie über verschiedene Stärken verfügen. Eine davon ist Thomas Müller, der mit seiner Dynamik gegnerische Abwehrreihen durcheinanderbringt.“

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