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23.02.2014

12:05 Uhr

Langläufer beendet Karriere

Ski-Bruch vermasselt Teichmann das Ende

Der Olympia-Abschluss ist auch das Karriere-Ende von Axel Teichmann. Ein Fehlgriff in die Wachskiste kostet ihn eine gute Abschlussplatzierung. Wehmut kommt aber nicht auf. Zwei Biathleten begleiten ihn im Ski-Marathon.

Das war's: Langläufer Axel Teichmann hat seine Karriere beendet. EPA

Das war's: Langläufer Axel Teichmann hat seine Karriere beendet.

Krasnaja PoljanaNach dem olympischen Marathon-Finale verkündete Axel Teichmann kurz und bündig das Ende seiner Erfolgskarriere. „Ab jetzt gehe ich klettern“, sagte der zweimalige Langlauf-Weltmeister und verabschiedete sich in die sportliche Rente: „Mit einem 50-Kilometer-Rennen aufzuhören, ist etwas Besonderes. Ab jetzt genieße ich die Zeit mit der Familie.“

Obwohl Teichmann mehr als vier Minuten nach dem frenetisch bejubelten Alexander Legkow aus Russland ins Ziel kam, war er dort beim Interview-Marathon fast gefragter als der Olympiasieger und dessen mit Silber und Bronze dekorierte Landsleute Maxim Wylegschanin und Ilja Tschernussow. „Stockbrüche, Stürze und ab Kilometer 30 ein Ski, der gar nicht lief - das war's“, stellte er nach Platz 39 ein wenig enttäuscht fest.

Ausgerechnet im letzten Rennen der Karriere wurde der 34-Jährige im zweiten Teilstück vom Material ausgebremst. „Da haben die Techniker in die falsche Strukturkiste gegriffen“, berichtete er. Vorwürfe gab es aber keine. Bei 40 Kilometer stieg er auf ein anderes Gerät um und konnte dann seine abschließenden Karriere-Meter genießen. „Da habe ich meinen Frieden gefunden.“ Entsprechend zufrieden fiel seine Bilanz aus. „Ich bin stolz auf das, was ich geschafft habe.“

Stolz empfanden auch die Biathleten Arnd Peiffer und Erik Lesser, die Teichmann lange begleitet hatten. „Es war uns eine Ehre“, sagte Peiffer. Einen Tag nach dem Gewinn der Silbermedaille mit der Staffel hatte sich das Biathlon-Duo in das Langlauf-Abenteuer gestürzt. „Das war ganz cool. Abgesehen von ein paar Magenproblemen, wegen denen ich mich ein paar Mal übergeben musste, und dem schlechten zweiten Ski hat es richtig Spaß gemacht“, erzählte Peiffer.

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