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06.10.2015

20:20 Uhr

Bernie Ecclestone

Neuer Formel-1-Besitzer wohl noch dieses Jahr

Ein US-Investor und Katar wollen die Formel 1 übernehmen: Noch ist der Deal nicht durch, aber Bernie Ecclestone rechnet mit einem Besitzerwechsel noch in diesem Jahr. Er selbst will sich aber noch nicht zurückziehen.

ie Formel 1 ist das Lebenswerk des 84-Jährigen, viele Vertragspartner fühlen sich persönlich an den Briten gebunden. dpa

Bernie Ecclestone

ie Formel 1 ist das Lebenswerk des 84-Jährigen, viele Vertragspartner fühlen sich persönlich an den Briten gebunden.

KitzbühelBernie Ecclestone rechnet mit einem Besitzerwechsel der Formel 1 möglicherweise noch in dieser Saison. „Wir werden in Kürze einen neuen Eigentümer haben, dieses Jahr“, sagte der Geschäftsführer der Rennserie am Dienstag während einer Schalte ins Camp Beckenbauer nach Kitzbühel. Schon seit längerem wird darüber spekuliert, dass der Rechte-Inhaber CVC seine Mehrheitsanteile am Grand-Prix-Sport gewinnbringend verkaufen könnte.

Die luxemburgische Investmentgesellschaft hat seit ihrem Einstieg im Jahr 2006 Milliarden mit der Formel 1 verdient. Ecclestone, der ebenfalls einen kleinen Anteil an der Rennserie hält, sprach nun von drei Angeboten. So gilt eine Gruppe mit Investoren aus Katar und Stephen Ross, dem Besitzer des American-Football-Teams Miami Dolphins, als Kaufinteressent. Im Gespräch war eine Summe von sieben Milliarden Euro für die Übernahme.

Aber auch Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz wurde immer wieder als möglicher Käufer für die Formel 1 gehandelt, um den Sport in seinem Sinne vermarkten zu können. CVC-Vizepräsident Donald Mackenzie hatte zwar einen baldigen Verkauf im Juli ausgeschlossen, könnte damit aber schlicht den Preis in die Höhe getrieben haben. „Es ist jetzt einfach die Frage, ob CVC oder Mr. Mackenzie wirklich verkaufen wollen“, sagte Ecclestone zum aktuellen Stand der Dinge.

Er selbst will sich offenkundig noch nicht aus dem Geschäft zurückziehen. Die Formel 1 ist das Lebenswerk des 84-Jährigen, viele Vertragspartner fühlen sich persönlich an den Briten gebunden. „Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, haben mich gebeten zu bleiben“, sagte er der Nachrichtenagentur AP zu den Verhandlungen.

Von

dpa

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