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24.08.2014

15:55 Uhr

Crash der Mercedes-Streithähne

Ricciardo siegt bei Spa-Spektakel

Der „Krieg der Sterne“ ist beim spektakulären Grand Prix von Belgien in Spa endgültig eskaliert: Nico Rosberg schoss seinen Teamkollegen Lewis Hamilton ab – und Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo war der lachende Dritte.

Jubelnder Red-Bull-Pilot: Der Australier Daniel Ricciardo fuhr in Spa als Erster über die Ziellinie. AFP

Jubelnder Red-Bull-Pilot: Der Australier Daniel Ricciardo fuhr in Spa als Erster über die Ziellinie.

Spa-FrancorchampsEin Crash der Mercedes-Streithähne Nico Rosberg und Lewis Hamilton hat Daniel Ricciardo beim spektakulären Grand Prix von Belgien zum zweiten Sieg nacheinander verholfen. Der Red-Bull-Pilot profitierte im ersten Formel-1-Rennen nach der Sommerpause von einem fatalen Zusammenstoß der beiden Silberpfeile. WM-Spitzenreiter Rosberg schlitzte seinem britischen Teamkollegen bei einem knallharten Überholmanöver bereits in der zweiten Runde den linken Hinterreifen auf und beschädigte dabei auch seinen Frontflügel erheblich. Nach einer furiosen Aufholjagd raste Rosberg noch auf Rang zwei, Hamilton stellte seinen Wagen kurz vor Schluss entnervt ab.

Als Dritter fuhr Williams-Mann Valtteri Bottas durchs Ziel. Ricciardos Teamkollege Vettel wurde beim 50. Grand-Prix-Erfolg von Red Bull Fünfter. Nico Hülkenberg landete in seinem Force India nur auf Position elf, Sauber-Mann Adrian Sutil verpasste als 14. erneut die Punkteränge. Das Debüt von Caterham-Fahrer André Lotterer endete hingegen schon nach wenigen Kilometern.

Der auf dem Podium von einigen Fans heftig ausgepfiffene Rosberg baute damit seine Führung in der WM-Wertung aus. Mit 220 Punkten liegt er nun 29 Zähler vor Hamilton. Vor dem 13. Lauf in zwei Wochen in Italien bleibt Ricciardo nach seinem dritten Karriere-Erfolg Dritter (156). Vettel hat als Sechster nur 98 Zähler auf dem Konto.

Hamilton erwischte auf dem 7,004 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs einen Blitzstart und raste auf Position eins. Nach vier Poles in Serie verschlief Rosberg den Auftakt dagegen und musste zunächst sogar Weltmeister Vettel passieren lassen. Nach einem unfreiwilligen Ausflug über den Bordstein in einer Schikane büßte der Heppenheimer Rang zwei aber umgehend wieder ein.

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