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10.02.2016

13:02 Uhr

Formel 1

DTM-Champ Wehrlein ergattert Manor-Cockpit

Von der DTM in die Formel 1: Der deutsche Rennfahrer Pascal Wehrlein wird in der kommenden Saison für das britische Manor-Team fahren. Die Fäden im Hintergrund zog offenbar Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Pascal Wehrlein darf in der Formel 1 ran. dpa

Cockpit-Wechsel

Pascal Wehrlein darf in der Formel 1 ran.

Berlin Die deutsche Formel-1-Fraktion wächst wieder: In der kommenden Saison soll DTM-Champion Pascal Wehrlein sein Renndebüt in der Königsklasse des Motorsports geben. 21 Jahre jung, geboren in Sigmaringen, ausgezeichnet als jüngster Gesamtgewinner im Deutschen Tourenwagen-Masters. Nach einem guten Jahr als Ersatzpilot bei Mercedes bekommt er Medienberichten zufolge nun ein Formel-1-Renncockpit beim britischen Manor-Team.

Eine Bestätigung des Rennstalls stand am Mittwoch zunächst aus, autobild.de zitierte Wehrlein aber bereits mit den Worten: „Ein Traum hat sich jetzt erfüllt. Seit ich als Sechsjähriger meinen ersten Grand-Prix besuchte, wollte ich Formel-1-Pilot werden.“ Die Gespräche mit den Manor-Verantwortlichen führte laut Wehrlein Motorsportchef Toto Wolff von Mercedes. Der deutsche Autobauer beliefert Manor seit diesem Jahr mit Antriebseinheiten, das Chassis kommt von Williams.

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Selten gab es so viel Unsicherheit über die Zukunft der Formel 1 wie heute. Der Chef der Rennserie über seine Jobzufriedenheit mit 85 Jahren, Kaufinteressenten für die Königsklasse und den Streit um Motoren von Mercedes.

Seit langem wurde damit gerechnet, dass Mercedes seinen talentierten Nachwuchsfahrer auch bei Manor installieren würde. Die Konkurrenz war allerdings nicht klein, selbst wenn der Rennstall bis zum vergangenen Jahr noch als praktisch chancenloses Hinterbänkler-Team galt.

Kolportiert wurde unter anderem, dass GP2-Pilot Rio Haryanto aus Indonesien eine zweistellige Millionensumme mitbringen würde. Das Geld soll unter anderem von der indonesischen Regierung kommen. Womöglich könnte sich das immer noch auszahlen: Der zweite Platz neben Wehrlein ist weniger als zwei Wochen vor dem Beginn der Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs in Barcelona noch nicht vergeben.

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