Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.09.2016

16:35 Uhr

Formel 1 in Italien

Rosberg siegt im Ferrari-Mekka

Nico Rosberg gewinnt in Monza das Europa-Finale der Formel 1. Nach einem verpatzten Start hat Lewis Hamilton nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Deutschen in der WM-Wertung.

Ausgerechnet in der Ferrari-Heimat Monza fuhr der Mercedes-Pilot seinen siebten Saison-Triumph ein. dpa

Rosberg gibt Champagnerdusche

Ausgerechnet in der Ferrari-Heimat Monza fuhr der Mercedes-Pilot seinen siebten Saison-Triumph ein.

MonzaNach Nico Rosbergs Premierenerfolg im Ferrari-Mekka Monza ließ sich auch Sebastian Vettel von zehntausenden Tifosi wie ein Formel-1-Sieger feiern. Rosberg erhöhte nach einem furiosen Start mit seinem siebten Saisontriumph den Druck auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton noch mal, musste sich aber bei der Siegerehrung wie auch der Brite auf Platz zwei Pfiffe und Buhrufe gefallen lassen. Die Ovationen gehörten am Sonntag dem Dritten Vettel. „Das ist das beste Podium der Welt“, sagte der Heppenheimer, der erstmals nach fünf Grand Prix wieder auf das Podest fuhr.

Rosberg riss sich nach seinem ungefährdeten Sieg in Italien den Helm vom Kopf, ließ sich auf den Schultern seiner Crew hochleben und im verschwitzten Overall von Daimler-Chef Dieter Zetsche gratulieren. „Ich hatte einen super Start, von da an lief es einfach“, erzählte der gebürtige Wiesbadener eine Woche nach seinem Premierensieg in Belgien. Rosberg ließ seinem Mercedes-Teamkollegen Hamilton nach dessen Schlaf-Start keine Chance und hat nun nur noch zwei Punkte Rückstand in der WM-Wertung auf den Briten.

Formel 1 wechselt Besitzer: Königsklasse steht unmittelbar vor Verkauf

Formel 1 wechselt Besitzer

Königsklasse steht unmittelbar vor Verkauf

Thronwechsel in der Königsklasse: Laut einem Bericht steht die Formel 1 unmittelbar vor dem Verkauf. Wenn der potenzielle Käufer am Dienstag das Geld überweist, könnte das ein neues Zeitalter des Rennsports einläuten.

Force-India-Mann Nico Hülkenberg kam nach seinem hervorragenden vierten Platz vor einer Woche in Belgien diesmal als Zehnter noch in die Punkteränge. Pascal Wehrlein musste seinen Manor wegen eines Defekts auf Anweisung des Kommandostandes in der 28. Runde abstellen. „Für mich hat es sich okay angefühlt, deshalb habe ich nochmal nachgefragt“, berichtete der 21-Jährige. „Man kann da nix machen, wir waren in einer sehr guten Position. Man kann es nicht ändern.“

Die Ausgangslage für Hamilton war ausgezeichnet. Bereits zum fünften Mal sicherte er sich die Pole Position für den Klassiker auf dem schnellsten Kurs im Rennkalender - konnte diesen Vorteil aber nicht nutzen. Der 31-Jährige verpatzte seinen Start wegen zu stark durchdrehender Räder mal wieder und wurde auf den sechsten Platz durchgereicht. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ärgerte sich in der Box sichtlich. „Der Start war nicht toll, aber es war ein toller Tag für Mercedes“, meinte Hamilton später.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×