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05.11.2012

16:33 Uhr

Formel 1

Raktionen zu Vettels denkwürdige Aufholjagd

Er verblüffte sogar sein eigenes Team: Nach der unglaublichen Fahrt von Abu Dhabi ist Sebastian Vettel zurück auf der großen Bühne. In knapp zwei Wochen könnte der 25-Jährige seinen dritten WM-Titel nach Hause fahren.

Sieger Sebastian Vettel: „Ich seh' dich nachher auf dem Podium.“ dpa

Sieger Sebastian Vettel: „Ich seh' dich nachher auf dem Podium.“

Sebastian Vettel meldete sich erstmal ab, aber sein sagenhafter Auftritt in Abu Dhabi sorgte weiterhin weltweit für Gesprächsstoff. Nicht mal das eigene Team hatte den Husarenritt des Hessen erwartet, der wohl auch allerletzte Kritiker verstummen ließ. „Es gab Zweifel, ob Sebastian Vettel einen dritten Formel-1-Titel verdient. Aber nun nicht mehr“, würdigte die britische Zeitung „Daily Mail“ den Red-Bull-Piloten. Womöglich kann Vettel schon in weniger als zwei Wochen den historischen Titel-Hattrick bei der Premiere der Formel 1 in Austin und in seinem 100. Grand Prix feiern.

Im Idealfall ist Vettel nur noch 308,896 Kilometer vom erneuten Triumph entfernt: Als nächstes stehen 56 Runden auf dem nagelneuen Circuit of the Americas im US-Bundesstaat Texas an. Nach der denkwürdigen Aufholjagd von Abu Dhabi - er machte 21 Plätze gut - ist das Selbstvertrauen des 99-maligen Grand-Prix-Starters aus Heppenheim unerschütterlich.

„Es hat uns gezeigt, dass wir selbst dann erfolgreich sein können, wenn mal nicht alles nach unseren Plänen läuft“, schrieb Vettel auf seiner Homepage nach dem Wahnsinns-Rennen als Abschluss eines turbulenten Wochenendes.

„Er muss der glücklichste Mensch in der Formel 1 sein“, befand Rivale Lewis Hamilton, der seinen McLaren in Führung liegend wegen eines technischen Defektes hatte abstellen müssen. Das britische Blatt „The Sun“ titelte am Montag: „Sebastian Vettel ist das Rennen seines Lebens gefahren.“ Die italienische „La Gazzetta dello Sport“ schwärmte: „Herzschlagduell in der Wüste. Was für ein Kräftemessen zwischen Vettel und Alonso.“ Und Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali gab zu: „Wir wussten, dass er da sein würde.“

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