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09.05.2013

13:41 Uhr

Formel-1-Rennen in Spanien

Alonso will Vettel in die Schranken weisen

Fernando Alonso hofft am Wochenende auf den Heimvorteil beim Spanien-Grand-Prix. Im deutsch-spanischen Duell gegen Sebastian Vettel soll es ihm besser ergehen als den eigenen Fußballern in der Champions League.

Fernando Alonso (links) will es Sebastian Vettel beim Heimrennen in Spanien endlich zeigen. Fußballfan Vettel hofft hingegen auf den nächsten Coup im spanisch-deutschen Duell. dpa

Fernando Alonso (links) will es Sebastian Vettel beim Heimrennen in Spanien endlich zeigen. Fußballfan Vettel hofft hingegen auf den nächsten Coup im spanisch-deutschen Duell.

BarcelonaAn Michael Schumachers Triumphe bei Ferrari reicht Fernando Alonso nicht annähernd heran. Aber was seinen Status und seine Stellung bei der Scuderia betreffen, steht der Spanier auf einer Stufe mit dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister. Alonso hat sich dank fahrerischer Qualitäten und auch politischen Geschicks die absolute Führungsrolle gesichert. Und wenn, will er der Königsklasse des Motorsports auch nur bei den Italienern Arrivederci sagen. „Ich will meine Karriere bei Ferrari beenden“, hat er mehrfach erklärt.

Sein Status als Nummer 1 ist unangefochten. Teamkollege Felipe Massa muss sich - wie schon zu Schumachers Zeiten - dem Alpha-Tier unterordnen und fügen. Läuft es nicht nach dem Kopf des zweimaligen Weltmeisters aus Oviedo, kann dieser kräftig austeilen. Alonso, der an diesem Wochenende erstmals seit 2006 wieder den Großen Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya gewinnen will, ist ein Meister der Provokation.

Vor dem Bahrain-Rennen veröffentlichte der 31-Jährige per Twitter ein Foto, das ihn mit Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber beim Essen zeigt mit dem Titel „Dinner unter Freunden“. Vor dem Europa-Auftakt an diesem Sonntag (Start: 14.00 Uhr/RTL und Sky) gaben er und der Australier der britischen BBC ein Doppelinterview. Ein Foto zeigt die beiden Kumpels gemütlich auf einer Couch beim Plaudern.

Die Willensstärke, die Fähigkeiten, ein Team motivieren und mitreißen zu können, seine Erfolgsbesessenheit und sein Außergewöhnliches Können waren für Ferrari wesentliche Gründe, ihn 2010 zu verpflichten. Für viele ist Alonso der beste Pilot. Der italienische Traditions-Rennstall bezahlte Kimi Räikkönen damals sogar angeblich 20 Millionen Euro Abfindung, damit der Finne der vorzeitigen Vertragsauflösung zustimmte und dem Spanier Platz machte.

Kommentare (2)

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Rotbaeckchen

09.05.2013, 17:49 Uhr

Alonso ist der am meisten überschätzte Fahrer der letzten Jahre. Er wird es auch diese Jahr nicht schaffen. Zuviel Ego und krampfhaft unterdrückte Agressivität - ein Krampf der Typ!

Vettelfan

10.05.2013, 22:26 Uhr

Vettel siegt, und Alonso hat wieder schlechte Laune ,

Es grüßt vettelfan

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