Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.03.2017

16:43 Uhr

Formel-1-Tests in Barcelona

Vettels Neuer überzeugt

Lebenszeichen von Ferrari: Nach einer sieglosen Saison misch die Scuderia bei den ersten Tests des Jahres wieder vorne mit. Doch kann das Vettel-Team die Leistung auch beim WM-Auftakt Ende März bestätigen?

Der neue Formel-1-Wagen des italienischen Autobauers. Reuters, Sascha Rheker

Ferrari

Der neue Formel-1-Wagen des italienischen Autobauers.

BarcelonaVielleicht wird der Kosename für Sebastian Vettels neuen Ferrari ja wieder ein bisschen verführerischer ausfallen. Derzeit schwärmt ja sogar die Konkurrenz vom SF70H. „Der Ferrari schaut am schnellsten aus. Das Auto liegt wie ein Brett“, zitierte auto-motor-und-sport.de Mercedes-Teamaufsichtsratschef Niki Lauda.

Am Donnerstag absolvierte Vettel auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona seine letzten Runden vor dem Beginn der neuen Formel-1-Saison und fuhr in 1:19,024 Minuten vorerst die absolute Bestzeit. Er blieb damit unter der bisherigen Topmarke von Mercedes-Neuzugang Valtteri Bottas. „Diese Woche war sehr gut. Das Auto fühlt sich nach wie vor gut an“, berichtete Vettel, bevor er am Nachmittag noch einmal auf die Strecke ging.

„Margherita“ hieß Vettels Wagen der vergangenen Saison. Um die gleichnamige Pizza ging es nicht, eher um eine Assoziation mit einer ehemaligen italienischen Königin. Vom Thron war der viermalige Weltmeister Vettel aber ebenso wie sein Teamkollege Kimi Räikkönen – noch immer der letzte Champion im Ferrari – weit entfernt.

Sport: 18-jähriger Formel-1-Neuling Stroll fährt gegen die Zweifel

Sport

18-jähriger Formel-1-Neuling Stroll fährt gegen die Zweifel

Die Ankunft in seiner Traumwelt Formel 1 endete für Lance Stroll erst einmal mit Sachschaden.

Erst zum zweiten Mal in seiner Karriere blieb Vettel gar ohne Sieg. 2014 war ihm das im letzten seiner insgesamt sechs Jahre im Red Bull passiert. So hatte sich Vettel seine Ära bei der Scuderia nicht vorgestellt, selbst wenn er vom ersten Tag an auch Geduld angemahnt hatte. Sein Vertrag läuft zum Ende der kommenden Saison aus.

Und Ende dieses Jahres ist der bis dato letzte Fahrertitel von Ferrari zehn Jahre her, 2007 hatte der mittlerweile 37 Jahre alte Räikkönen im Ferrari triumphiert. Höchste Zeit also. Der Druck von obersten Ferrari-Boss Sergio Marchionne wird nicht geringer.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×