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27.03.2006

16:02 Uhr

Konfrontationskurs

Friedliche Töne zur Formel-1-WM 2008

In der Formel 1 geht es wieder friedlicher zu. Am Montag haben sich die Teams BMW, McLaren-Mercedes, Honda, Renault und Toyota für die Weltmeisterschaft 2008 eingeschrieben und damit ihren Konfrontationskurs gegen den Internationalen Automobilverband FIA aufgegeben.

Die Formel 1 hat ihren Konfrontationskurs gegen den Automobilverband FIA und seinen Präsidenten Max Mosley aufgegeben. dpa

Die Formel 1 hat ihren Konfrontationskurs gegen den Automobilverband FIA und seinen Präsidenten Max Mosley aufgegeben.

HB LONDON. Mit der Anmeldung vier Tage vor dem Fristende haben die in der GPMA vereinten fünf Hersteller offensichtlich auch ihre Pläne für eine eigene Konkurrenzserie ad acta gelegt. Das ebenfalls auslaufende Concorde Agreement, die so genannte Verfassung der Formel 1, ist von den rebellierenden Teams allerdings noch nicht unterschrieben. Vor kurzem hatte FIA-Präsident Max Mosley angekündigt, dass die zwölf Startplätze für die Formel-1-WM 2008 nach Meldungseingang vergeben würden. Die Grand Prix Manufacturers Association (GPMA) ging mit der Einschreibung auf Nummer sicher, um auch künftig mitreden zu können.

Obwohl es zuletzt deutliche Annäherungen gab, sind noch nicht alle Differenzen ausgeräumt. In einem Statement der Hersteller vom Montag heißt es aber, dass man sich darauf freue, unter der Schirmherrschaft der FIA zusammenzuarbeiten. Ziel der Hersteller sei es weiterhin, sich gegenseitig den Rücken zu stärken und die gemeinsamen Interessen zu vertreten. Zudem habe es in den Verhandlungen mit dem Halter der kommerziellen Rechte entscheidende Fortschritte gegeben. Indes präsentierte die FIA neue Vorschläge. Demnach soll die Weiterentwicklung der Motoren zwischen 2008 und 2012 nur noch geringfügig möglich sein. So lange soll dann auch das neue Concorde Agreement gültig sein. Vertreter von Cosworth, Renault und Ferrari hatten diese Vorschläge in der vergangenen Woche zusammen mit Mosley ausgearbeitet.

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