Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2007

20:24 Uhr

Motorsport 24-Stunden-Rennen

Montoya feiert Premierensieg

Er kam, sah und siegte: Juan Pablo Montoya hat gleich bei seinem ersten Start in einem 24-Stunden-Rennen gewonnen. Der ehemalige Formel-1-Pilot gewann die 45. Auflage in Daytona Beach in einem Lexus-Riley.

Der frühere Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya hat in Daytona in seinem ersten 24-Stunden-Rennen üerraschend gleich einen großen Erfolg gefeiert. Der 31-jährige Kolumbianer siegte bei der 45. Auflage des Langstreckenklassikers an der Ostküste Floridas mit Salvador Duran (Mexiko) und Scott Pruett (USA) in einem Lexus-Riley seines neuen Arbeitgebers Chip Ganassi.

Das Trio, das nur vom 13. Startplatz aus in das Rennen zweimal rund um die Uhr gegangen war, hatte nach einem fast bis zur Zielflagge äußerst spannenden Rennverlauf nur 1:14,749 Minuten Vorsprung gegenüber Patrick Carpentier/Ryan Dalziel/Milka Duno/Darren Manning (USA/USA/Venezuela/Großbritannien) im Pontiac Riley.

"Das war ein unglaubliches Rennen mit vielen Führungswechseln. Eine Stunde vor Schluss lagen die ersten drei nur wenige Sekunden auseinander. Ich habe erst in der letzten Runde an den Sieg geglaubt", sagte Montoya dem sid: "Unser Auto war fantastisch, und deshalb konnten wir den Vorjahreserfolg für Ganassi wiederholen." Wie für Montoya bedeutete auch für Duran der Sieg den ersten Triumph bei einem 24-Stunden-Rennen. Pruett war bereits 1994 in Daytona erfolgreich.

Porsche-Pilot Bernhard auf Rang acht

Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard aus Miesau, der noch von drei US-Amerikanern unterstützt wurde, war in einem Crawford-Prototyp auf Rang acht unter insgesamt 70 teilnehmenden Teams bester Deutscher. Für den bislang letzten Gesamtsieg deutscher Fahrer in Daytona hatten 2003 Bernhard und Jörg Bergmeister (Langenfeld) gesorgt.

Das Rennen hatte nach 11:25 Stunden Fahrzeit wegen eines schweren Unfalls für 98 Minuten unterbrochen werden müssen. Der US-Amerikaner Chris Pallis war in seinem Porsche 911 GT3 bei einer Kollision von der Strecke abgekommen und hatte anschließend eine Doppelleitplanke durchbrochen. Trotz des heftigen Aufpralls konnte Pallis dank der guten Sicherheitseinrichtungen in seinem völlig zerstörten Porsche unverletzt geborgen werden. Die längere Unterberchung war notwendig, weil die Doppelleitplanke auf einer Länge von 20 Metern erneut werden musste.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×