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04.01.2010

15:42 Uhr

Motorsport 24-Stunden-Rennen

Nigel Mansell plant mit Söhnen Start in Le Mans

Der Brite Nigel Mansell plant, mit seinen beiden Söhnen Leo und Greg beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start zu gehen. Dies bestätigte der ehemalige Formel-1-Weltmeister.

Nigel Mansell (r.) mit seinen beiden Söhnen Leo (l.) und Greg. Foto: AFP SID

Nigel Mansell (r.) mit seinen beiden Söhnen Leo (l.) und Greg. Foto: AFP

Der frühere Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell will zusammen mit seinen beiden Söhnen Leo und Greg bei den legendären 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen. Dafür hat sich der 56 Jahre alte Engländer beim britischen GT-Rennstall Beechdean eingekauft.

"Ich bin sehr gespannt auf 2010 und die Aussicht, erstmals gemeinsam mit meinen beiden Söhnen fahren zu können. Ich kann bestätigen, dass ich mit Leo und Greg antreten werde, auch bei den 24 Stunden von Le Mans, sollten wir dort einen Platz erhalten", sagte Mansell, der auf jeden Fall in der europäischen Le-Mans-Serie fahren will, unter anderem beim 1 000-km-Rennen in Silverstone.

Mansell-Clan will mit Lmp1-Prototypen von Zytek starten

Der Mansell-Clan will in einem Lmp1-Prototypen von Zytek fahren. In so einem Auto war der Formel-1-Champion von 1992 schon im vorigen Jahr in Silverstone mit seinem Sohn Greg (22) angetreten, der daneben in der Renault-World-Series unterwegs war. Leo Mansell (25) fuhr 2009 in der LMS und in Le Mans einen Ferrari F430 der GT2-Kategorie.

Nigel Mansell war 1992 im Alter von 39 Jahren Weltmeister in der Formel 1 und wechselte danach in die Indy-Car-Serie, die er als erster Neuling auf Anhieb gewann. 1994 kehrte er nach dem Tod des Brasilianers Ayrton Senna noch einmal für vier Rennen zu Williams zurück, bevor er für die Saison 1995 zu Mclaren wechselte.

Dort passte er allerdings nicht ins Cockpit und verpasste die ersten beiden Rennen. Nach zwei enttäuschenden Auftritten in den WM-Läufen drei und vier beendete er seine Formel-1-Karriere nach insgesamt 187 Grand Prix, von denen er 31 gewann. Danach tauchte der "Löwe" nur noch sporadisch bei verschiedenen Rennveranstaltungen auf.

© SID

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