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11.01.2007

17:26 Uhr

Motorsport Alms

Audi dieselt durch alle zwölf Alms-Rennen

Den US-Markt im Visier hat Automobilhersteller Audi. Aus diesem Grund verstärken die Ingolstädter ihr Engagement bei der Alms und bringen den sieggewohnten Diesel-Renner R10 TDI in allen zwölf Rennen an den Start.

Der Diesel von Audi soll die USA erobern. Deshalb baut der deutsche Automobilhersteller das Engagement in der American-Le-Mans-Series (Alms) aus. In der Saison 2007 starten die Ingolstädter erstmals bei allen Rennen der populärsten Sportwagen-Rennserie der Welt mit zwei Audi R10 TDI.

Audi vertraut bei der angestrebten Titelverteidigung auf die bewährten Kräfte: die Champions Rinaldo Capello (Italien) und Allan Mcnish (Schottland) sowie Emanuele Pirro (Italien) und Marco Werner (Ermatingen). Alle vier Piloten haben die American-Le-Mans-Series schon mindestens einmal gewonnen. Werner feiert nach einem Jahr Pause ein Comeback in den USA. 2006 war der zweimalige Alms-Champion und zweimalige Le-Mans-Sieger vor allem in die Entwicklung des revolutionären Audi Diesel-Rennwagens eingebunden.

Deutsch-amerikanische Kombination

Den Einsatz der beiden R10 TDI übernimmt erneut Audi Sport North America. Der Kern der Mannschaft stammt von Champion Racing. Unterstützung erhält das Team von Dave Maraj in ähnlicher Form wie im Vorjahr von Audi Sport und Joest Racing.

Die deutsch-amerikanische Kombination erwies sich bereits in der vergangenen Saison als überaus schlagkräftig. Bei den sieben Einsätzen in Alms 2006 blieb der Audi R10 TDI ungeschlagen.

Vorbote für die Diesel-Offensive

"Audi ist der Überzeugung, dass TDI auch in den Vereinigten Staaten die starke und wirtschaftliche Alternative für den Fahrzeugantrieb der Zukunft ist", erläutert Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich: "Der R10 TDI ist ein Vorbote für die breit angelegte Diesel-Offensive von Audi in den USA und die immer populärer werdende American-Le-Mans-Series dafür eine optimale Plattform."

2007 zählen zum ersten Mal zwölf Rennen zur prestigeträchtigen Sportwagen-Rennserie. Neu im Kalender sind Stadtrennen in Long Beach (Kalifornien), St. Petersburg (Florida) und Detroit (Michigan) - drei wichtige US-Märkte. Die Saison beginnt am 17. März mit dem 12-Stunden-Rennen in Sebring (Florida), bei dem Audi seit 2000 ungeschlagen ist und im vergangenen Jahr für den ersten Sieg eines Dieselmotors bei einem internationalen Sportwagenrennen sorgte.

© SID

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