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26.03.2006

12:52 Uhr

Motorsport DTM

DTM startet mit neuem Qualifikationssystem

Wenn die Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) am 9. April auf dem Hockenheimring in die neue Saison geht, steht auch der neue Qualifikationsmodus auf dem Prüfstand. Das System orientiert sich an der Formel 1.

Die Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) geht zum Auftakt am 9. April auf dem Hockenheimring mit einem modifizierten Qualifikationssystem in die neue Saison. Wie in der Formel 1 wird die Qualifikation künftig im K.o.-System ausgetragen. Nach 14 Minuten scheiden die letzten sechs der 20 Starter aus und belegen die Startplätze 15 bis 20. Nach weiteren zehn Minuten ist wieder für sechs Autos Endstation (Plätze neun bis 14). Die verbleibenden acht Piloten kämpfen schließlich sieben Minuten lang um die Pole Position.

"Das soll das Qualifying noch attraktiver machen, sowohl für die Besucher vor Ort als auch für die Zuschauer an den Bildschirmen", sagte Hans Werner Aufrecht als Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR. "Das ist eine weitere Steigerung und fairer als das bisherige System. Jeder Fahrer muss in jeder Sitzung das Maximale geben", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug über die Qualifikation.

Mercedes und Audi mit zehn Autos am Start

Die Schwaben schicken insgesamt zehn Autos ins Rennen - je vier der Jahrgänge 2006 und 2005 sowie zwei 2004er-Autos, in denen neben Susie Stoddart auch Mathias Lauda, Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda, unterwegs ist. Audi bringt ebenfalls zehn Autos in dieser Verteilung ein. "Die Stärke der DTM ist, dass wir 20 Top-Fahrer und die besten Teams aus Deutschland und ganz Europa haben", meinte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich.

Neben Top-Stars wie dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen und Heinz-Harald Frentzen werden in der neuen Saison der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft die Belgierin Vanina Ickx bei Audi und die Schottin Susie Stoddart in einem Mercedes um Punkte kämpfen. "Die DTM bietet eine großartige Show, ich hoffe auf noch mehr Fans, auch durch die beiden Frauen", sagte Mercedes-Star Häkkinen. Insgesamt stehen zehn Rennen - davon fünf im Ausland - auf dem Programm der erfolgreichsten Tourenwagen-Serie Europas.

© SID

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