Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.03.2006

15:34 Uhr

Motorsport DTM

Kristensen sorgt bei DTM-Tests für die Bestzeit

Der Däne Tom Kristensen hat bei den viertägigen DTM-Testtagen in Brands Hatch für die schnellste Runde aller gestarteten Piloten gesorgt. Mit 41,587 Sekunden war Kristensen 0,157 Sekunden schneller als Mika Häkkinen.

Bei den viertägigen Testfahrten des Deutschen Tourenwagen-Masters in Brands Hatch/Großbritannien hat Tom Kristensen die schnellste Runde hingelegt. Mit 41,587 Sekunden war Kristensen 0,157 Sekunden schneller als der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (Finnland) in einer AMG-Mercedes C-Klasse (41,744).

Der 38 Jahre alte Däne, mit sieben Siegen Rekordgewinner in Le Mans, war direkt nach seinem Sportwagen-Triumph am vergangenen Wochenende beim 12-Stunden-Rennen in Sebring/Florida von Miami nach London geflogen, um auf dem Kurs südlich der Millionenmetropole erstmals seinen neuen Abt-Audi A4 auf Herz und Nieren zu testen.

"Größte Sorge war der Temperaturunterschied"

"Meine größte Sorge war der Temperaturunterschied zwischen Sebring mit über 30 Grad im Schatten und der immer noch herrschenden Eiseskälte in Europa", meinte Kristensen, der aber keine Probleme mit der Umstellung vom Sport- in den Tourenwagen hatte: "Nach meinem Le Mans-Sieg 2005 im Audi R8 bin ich sechs Tage später beim DTM-Lauf in Oschersleben auch die beste Qualifikationszeit gefahren."

Mit insgesamt 425 gefahrenen Runden war der frühere DTM-Champion Mattias Ekström fleißigster Testfahrer. Der Schwede fuhr in einem weiteren Abt-Audi A4 41,869 Sekunden und war als Dritter nur 63 Tausendstelsekunden schneller als sein neuer Teamkollege, der frühere Formel-1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen aus Mönchengladbach.

Schneider und Lauda bei Unfällen unverletzt

Die Testfahrten auf dem anspruchsvollen Traditionskurs, der am 2. Juli erstmals Schauplatz eines DTM-Rennens ist, wurden durch einige Unfälle überschattet. Dabei blieben die Mercedes-Piloten Bernd Schneider (St. Ingbert), Mathias Lauda (Österreich), Daniel La Rosa (Italien) und Susie Stoddart (Großbritannien) sowie Pierre Kaffer (Burgbrohl) im Audi A4 unverletzt. Bei Stoddart und Kaffer konnten die Einsatzautos vor Ort nicht repariert werden.

Der DTM-Tross zog am Donnerstag von Brands Hatch nach Düsseldorf um, wo am Sonntag (ab 13.00 Uhr) auf der Flaniermeile Königsallee die große offizielle Saisonpräsentation mit allen 20 Piloten stattfindet.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×