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13.01.2010

12:55 Uhr

Motorsport

Formel-1-Teams diskutieren mit Ecclestone

Wenige Wochen vor Beginn der neuen Saison treffen sich in Valencia Vertreter der Formel-1-Teams mit Bernie Ecclestone, um letzte Streitfragen zu klären.

Bernie Ecclestone hat noch einige Fragen zu klären. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Bernie Ecclestone hat noch einige Fragen zu klären. Foto: Bongarts/Getty Images

Am Rande der gemeinsamen Testtage in Valencia vom 1. bis 3. Februar werden die Formel-1-Teams mit Promoter Bernie Ecclestone zusammenkommen und über zahlreiche Themen beratschlagen. Für Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali sind die Voraussetzungen klar. Er fordert eine Ablösung des Energierückgewinnungs-Systems Kers, ein Überdenken des neuen Punktesystems, ein Verbot des doppelten Diffusors und ein Festhalten an der aktuellen Regelung im Qualifying.

"Kers ist zu teuer für alle, und es ist wichtig, dass alle die gleichen Bedingungen haben", sagte Domenicali, dessen Team das System im Vorjahr regelmäßig nutzte: "Wir wollen ein neues System finden, das gleiche Bedingungen bietet, ohne den Vorsprung einiger Mannschaften abzubauen." 2010 fahren die Teams ohne Kers, 2011 soll es in ähnlicher Form aber wieder eingeführt werden.

Der Doppel-Diffusor steht vor dem Aus

Die vom Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA beschlossene Änderung des Punktesystems - unter anderem soll der Sieger künftig 25 statt wie bisher zehn Punkte erhalten - wollen die Teams noch einmal in Frage stellen. "Jeder hat noch zwei Wochen Zeit zu überlegen, dann werden wir beratschlagen", sagte Domenicali und ergänzte mit Blick auf den umstrittenen Doppel-Diffusor: "Ich glaube, dass er verboten wird." Das Qualifying werde dagegen "bleiben wie früher. Die einzige Veränderung könnte es bei den Reifen geben. Da müssen wir klären, ob jedes Team die Reifen benutzen kann, die es möchte", sagte Domenicali.

"Die Autos sind sehr sicher"

Ein markant erhöhtes Sicherheitsrisiko sieht der Ferrari-Teamchef für die kommende Saison nicht: "Die Autos sind sehr sicher. Und dass wir künftig mit mehr Benzin fahren, wird keine Gefahr darstellen. Aufpassen müssen wir vielleicht nur, weil künftig sechs Autos mehr auf der Strecke sind."

© SID

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