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01.04.2006

21:10 Uhr

Motorsport Formel1

Alonso will sich in Melbourne weiter absetzen

Der Formel-1-Zirkus ist am Sonntag ab sechs Uhr im australischen Melbourne zu Gast. Weltmeister Fernando Alonso geht im Renault vom dritten Rang ins Rennen, während Ferrari-Pilot Michael Schumacher von weit hinten startet.

In Melbourne steht am Sonntag (6.00 Uhr Mesz/live bei Premiere und RTL) mit dem Großen Preis von Australien das dritte Rennen der laufenden Saison auf dem Programm. Insgesamt müssen die Formel-1-Piloten eine Strecke von 307,574km absolvieren - das entspricht einer Anzahl von 58 Runden, von denen jede einzelne 5,303km lang ist.

Vom ersten Startplatz geht der Brite Jenson Button ins Rennen, der im Training in 1:25,229 Minuten zur dritten Pole Position seiner Karriere fuhr. Neben dem Honda-Piloten steht Malaysia-Gewinner Giancarlo Fisichella im Renault in der ersten Reihe. Der Italiener hatte in 1:25,635 Minuten die zweitschnellste Trainingszeit hingelegt. Auch Startposition drei wird von einem Renault besetzt - Weltmeister und WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Spanien) benötigte im Training 1:25,778 Minuten.

"Schumi II" startet von Platz sechs

Auf den Rängen vier und fünf folgen die Mclaren-Mercedes-Piloten Kimi Räikkönen (Finnland/1:25,822) und der Kolumbianer Juan Pablo Montoya (1:25,976). Dahinter überraschte Ralf Schumacher im Toyota auf Platz sechs (1:26,612). Nick Heidfeld (Mönchengladbach) landete im BMW-Sauber auf dem achten Rang (1:27,579), Formel-1-Neuling Nico Rosberg (Wiesbaden) belegte im Williams-Cosworth in 1:29,422 den 14. Platz.

Nach einem enttäuschenden Trainingsverlauf geht Ferrari-Pilot Michael Schumacher nur von einem hinteren Startplatz ins Rennen. Anstatt um die Pole Position mitzufahren, blieb der 37-Jährige schon in der zweiten K.o.-Runde des Qualifyings auf der Strecke - dies langte am Ende nur für Startplatz Nummer zehn.

"Wir sind einfach viel zu langsam. Ich weiß nicht, woran es liegt, ich weiß nur, dass wir die Ursache dafür jetzt schnellstens finden müssen", erklärte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister am Samstag. Eigentlich war Schumacher auf dem Stadtkurs in Melbourne nur die elftschnellste Runde gefahren. Da aber der neuntplatzierte Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve (Kanada) wegen eines Motorwechsels am BMW-Sauber vor dem Qualifying um zehn Ränge zurückgestuft wird, rückte "Schumi" um eine Position nach vorn.

"Das Beste aus der Situation machen"

Im Anschluss an eine Nachtschicht hofft das Ferrari-Team am Sonntag auf eine bessere Verfassung seiner Rennwagen. "Wir brauchen mehr Speed, sonst ist nicht mehr viel drin", meinte Schumacher. "Wir werden das Beste aus dieser Situation machen", sagte Ferrari-Teamchef Jean Todt. Technikchef Ross Brawn hofft auf eine Wetteränderung im Vergleich zum gestrigen Training. "Wir hoffen, dass es am Sonntag ein bisschen wärmer wird."

Chancen auf den Sieg rechnet sich das Team von Mclaren Mercedes aus. "Ich glaube, wir sind ganz gut aufgestellt", sagte "Silberpfeil"-Sportchef Norbert Haug. Auch Ralf Schumacher ist nach dem besten Trainingsergebnis für Toyota in dieser Saison für das Rennen optimistisch. "Nach den zahlreichen Problemen, die wir hatten, tut uns das sicher gut und gibt dem Team einen Motivationsschub", meinte "Schumi II". Das Ziel von Shooting-Star Nico Rosberg ist eine Platzierung in den Punkten.

© SID

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