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02.01.2007

13:58 Uhr

Motorsport Formel1

Ferrari-Boss Montezemolo will Kosten reduzieren

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo drängt im neuen Jahr auf eine Kostsenkung in der Formel 1. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Kosten in der Formel 1 verdoppelt. Dem müsse nun entgegen gewirkt werden.

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo möchte die Kosten der Formel 1 reduzieren. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Ausgaben verdoppelt. Sowohl die Investitionen als auch die Zahl der beschäftigten Personen sind rasant gewachsen. Laut der Mailander Tageszeiung Corriere della Sera hat Ferrari in der vergangenen Saison über 250 Mill. Euro für die Formel 1 ausgegeben.

"Man kann nicht mehr so weitermachen, die Formel 1 muss einen Weg finden, um die Ausgaben zu reduzieren. Das ist die entscheidende Herausforderung für die Zukunft dieses Sports", wird Montezemolo zitiert.

Ehrgeizige Ferrari-Pläne

Der Ferrari-Chef hegt ehrgeizige Ambitionen. "In den nächsten drei bzw. fünf Jahren wollen wir dafür sorgen, dass die Formel 1 für Ferrari von einer Ausgabe- zu einer Einnahmequelle wird", so Montezemolo. Dies solle mit einer strengen Sparpolitik, mit TV-Übertragungsrechten und Sponsoren erreicht werden.

Mit einer radikalen Kostensenkung wäre auch Renault-Chef Flavio Briatore einverstanden. "Wir versuchen, die Kosten einzugrenzen. In mehreren Bereichen setzen wir schon weniger Mitarbeiter als andere Teams ein. Außerdem nehmen wir junge Piloten unter Vertrag", so Briatore, in dessen Team der Spanier Fernando Alonso 2005 und 2006 Weltmeister wurde.

© SID

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