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10.01.2007

12:44 Uhr

Motorsport Formel1

Kämpferischer Heidfeld kontert gegen Theissen

Nachdem Motorsportchef Dr. Mario Theissen die Zeit von Nick Heidfeld bei BMW Sauber in zwei Jahren als beendet und die Konkurrenz schon in dessen Cockpit sieht, kontert der 29-Jährige kämpferisch: "Ich sehe das anders."

Rund zwei Monate vor dem Start der Formel-1-Saison 2007 zeigt sich der 29 Jahre alte Nick Heidfeld selbstbewusst und sieht sich auch noch mit Ende 30 in einem Cockpit in der Königsklasse. "Ich stelle mir vor, dass ich noch weitere zehn Jahre in der Formel 1 sein werde. Rücktrittsgedanken sind kein Thema für mich", sagte der 29-Jährige in einem Interview der Sport Bild.

Sportchef Theissen hatte zuletzt erklärt, Heidfelds BMW-Konkurrenten Robert Kubica und Sebastian Vettel würden in zwei Jahren im Auto sitzen. Zudem sei Heidfeld in der vergangenen Saison nur deshalb auf höchstem Niveau gefahren, weil Kubica ihn antreibe. "Ich weiß, dass Mario so denkt. Ich sehe das aber anders", sagte Heidfeld und fügte hinzu, ihn interessiere nur die Aussage Theissens, er sei auf höchstem Niveau gefahren.

"Ferrari und Räikkönnen, das wird funktionieren"

Während sich Heidfeld im Vergleich zum Vorjahr verbessern will, sieht er in dem neuen Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen den eindeutigen WM-Favoriten. "Ferrari weiß genau, wen sie sich mit Kimi geholt haben. Das wird funktionieren", sagte der Mönchengladbacher.

Mit den Regeländerungen zu Bridgestone-Einheitsreifen und dem Entwicklungsstopp bei den Motoren kann sich der BMW-Pilot nur bedingt anfreunden. Vorteil sei die erhöhte Chancengleichheit. Aber: "Ich will immer so schnell fahren, wie es geht. Harte Einheitsmischungen verhindern das genauso wie die für drei Jahre festgeschriebenen Motoren", sagte Heidfeld. Im Übrigen würde er am liebsten wieder mit Slicks fahren.

Am 16. Januar wird BMW in Valencia den neuen F1.07 vorstellen und zu ersten Testfahrten auf die Strecke schicken. Tags zuvor wird Mclaren-Mercedes seinen Boliden ebenfalls in Valencia präsentieren. Ferrari (14. Januar/Fiorano) und Toyota (12. Januar/Köln) stellen als erste Teams ihre Autos für die neue Saison vor.

© SID

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