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19.01.2009

11:55 Uhr

Motorsport Formel1

Renault schickt neuen R29 auf die Reise

Großer Bahnhof in Portimao: Parallel zu Williams hat auch Renault am Montagmorgen auf der portugiesischen Rennstrecke seinen neuen Boliden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Renault hat mit dem R29 Großes vor. Foto: AFP SID

Renault hat mit dem R29 Großes vor. Foto: AFP

Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Nelson Piquet junior haben am Montagmorgen auf der neuen Algarve-Rennstrecke in Portimao den Renault R29 für die Formel-1-Saison 2009 enthüllt. Beim offiziellen Fototermin in der Boxengasse zogen die beiden Stammpiloten vor den Augen von Teamchef Flavio Briatore ein weißes Tuch von ihrem neuen Dienstwagen. Als Test- und Ersatzfahrer steht ihnen in der Saison 2009 der Franzose Romain Grosjean zur Seite, neuer Motorenchef ist Remi Taffin.

Renault und Williams, das ebenfalls am Montagmorgen nur ein paar Garagen weiter mit Testfahrer Nico Hülkenberg aus Emmerich den Fw31 präsentierte, sind die Teams Nummer vier und fünf, die ihre Autos für 2009 vorgestellt haben. In der vorigen Woche hatten Ferrari und Toyota exklusiv im Internet sowie Mclaren-Mercedes ihre neuen Boliden enthüllt. BMW-Sauber schickt den F1.09 erstmals am Dienstag in Valencia auf die Strecke, Sebastian Vettel bekommt seinen neuen Red-Bull-Renault am 9. Februar. Die Saison beginnt am 29. März in Melbourne.

Die Ehre der ersten Ausfahrt mit den neuen Renault hatte der Brasilianer Piquet, der nach einer durchwachsenen Debüt-Saison etwas überraschend sein Cockpit neben Top-Star Alonso behalten durfte. Der Spanier, der Renault mit seinen Siegen in Singapur und Japan in die Erfolgsspur zurückgeführt hatte, übernimmt am Mittwoch die Testarbeit und gab gleich die Richtung für die kommende Saison vor: "Es gibt nur ein Ziel: Den Doppelsieg mit Fahrertitel und dem Sieg in der Konstrukteurswertung." Renault hofft auf eine Fortsetzung des Aufschwungs, da das Team mit Erlaubnis des Automobil-Weltverbandes FIA Anpassungsarbeiten am eigentlich laut Reglement "eingefrorenen" Motor vornehmen durfte.

© SID

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