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27.01.2010

13:06 Uhr

Motorsport Formel1

Schumacher denkt längerfristig

Michael Schumacher kann sich gut vorstellen, über 2012 hinaus für Mercedes in der Formel 1 zu fahren: "Nach drei Jahren muss nicht Schluss sein", sagte der Rekordweltmeister.

Würde auch länger bleiben: Michael Schumacher. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Würde auch länger bleiben: Michael Schumacher. Foto: Bongarts/Getty Images

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher plant langfristig und durchaus auch über 2012 hinaus. "Das Schöne ist, dass Mercedes an mich glaubt und mir drei Jahre lang die Möglichkeit gibt, miteinander Erfolg zu haben. Aber nach drei Jahren muss nicht Schluss sein", sagte der 41-Jährige im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Der aktuelle Drei-Jahres-Vertrag "war erst einmal gar nicht mein Wunsch. Diese Idee kam vom Team, und ich sehe das als Vertrauensbeweis."

Allein Teamchef Ross Brawn sei es zu verdanken, dass er nach drei Jahren Pause 2010 in die Formel 1 zurückkehrt. Schumacher: "Ross rief mich an, und wir waren uns sofort einig. Es ging mir wirklich nicht darum, Geld zu verdienen, sondern Spaß zu haben. Ich will einfach unbedingt wieder in einem Formel-1-Wagen sitzen." Brawn habe in der Vergangenheit bereits mehrfach versucht, den Kerpener zu einem Comeback zu überreden. "Er hat vor zwei Jahren angefragt, er hat vor einem Jahr wieder angefragt. Aber da war ich noch nicht soweit", sagte Schumacher der Bild-Zeitung.

"Ich werde nicht hinterherfahren! Ganz sicher!"

An seinen sportlichen Zielen ließ der 41-Jährige keine Zweifel aufkommen: "Ich werde nicht hinterherfahren! Ganz sicher! Weltmeister im ersten Jahr zu werden, ist vielleicht ein bisschen optimistisch, aber es muss unser Ziel und Antrieb sein." Von seinem fast 17 Jahre jüngeren Teamkollegen Nico Rosberg hält Schumacher viel: "Mercedes hat da in meinen Augen die beste Wahl getroffen. Ein junger Heißsporn, der voller Talent absolut auf dem Weg nach oben ist. Der aber vielleicht noch etwas Erfahrung braucht."

An Schumachers gutem Draht zu Ferrari habe der Wechsel zum Konkurrenten Mercedes übrigens nichts geändert. "Ein Teil meines Herzens bleibt immer rot. Ich kann ja nicht von heute auf morgen Ferrari vergessen, und das habe ich auch nicht vor", sagte der Kerpener. Natürlich habe er aber mittlerweile auch einen Mercedes-Dienstwagen in seinem privaten Fuhrpark: "Ich fahre jetzt einen C-63-Kombi. Ich brauche Platz für die Hunde."

© SID

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