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20.01.2010

20:19 Uhr

Motorsport Formel1

"Schumi" und Rosberg tauschen ihre Startnummern

Michael Schumacher hat für die kommende Formel-1-Saison die Startnummer mit Teamkollege Nico Rosberg getauscht. "Schumi" fährt nun mit der Nummer drei, Rosberg mit der vier.

Michael Schumacher startet mit der Nummer drei. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Michael Schumacher startet mit der Nummer drei. Foto: Bongarts/Getty Images

Michael Schumacher hat bei seinem Formel-1-Comeback mit dem Mercedes-Team ein ganz klares Ziel. "Wir wollen die WM-Titel holen. Darum werden wir von Anfang an kämpfen. Das ist auch mein persönlicher Anspruch", schreibt der siebenmalige Champion auf seiner Homepage (www.michael-schumacher.de). Die Konstellation bei Mercedes sei "schon sehr einmalig - mit Ross und seinem Weltmeister-Team, mit dem Knowhow von Mercedes, mit dem momentan besten Motor - und die wollen wir natürlich nutzen".

Um nichts dem Zufall zu überlassen einigte sich der 41-Jährige mit seinem neuen Teamkollegen Nico Rosberg sogar auf den Tausch der Startnummern. Schumacher wird mit der Nummer drei auf dem "Silberpfeil" beim ersten Grand Prix der Saison am 14. März in Bahrain an den Start gehen. Sein Teamkollege Nico Rosberg erhält stattdessen die Nummer vier. Seit 1973 werden in der Formel 1 Startnummern an die Fahrer verteilt. Bis heute hat kein Pilot mit der Nummer vier den WM-Titel gewinnen können.

WM-Titel alle mit ungerader Nummer

"Michael bevorzugt ungerade Nummern. Er hat uns gefragt, ob wir tauschen können, und wir haben das gerne akzeptiert", sagte ein Teamsprecher am Mittwoch. Auch der Automobil-Weltverband FIA hatte keine Einwände. Schumacher hat sämtliche seiner sieben Titel mit einer ungeraden Nummer auf dem Auto gewonnen. Fünfmal triumphierte er mit der eins sowie jeweils einmal mit der drei und der fünf.

Und auch gesundheitlich sieht sich Schumacher für seine Rückkehr auf die Strecke nun bestens gerüstet: "Die Nachwirkungen des Motorradunfalls sind schon lange vorüber, daher war ich mir auch sicher, dass der Nacken keine Probleme mehr machen würde. Das ist jetzt ein Jahr her, die Sache ist durch. Nein, ich trainiere ja seit Dezember wieder körperlich sehr sorgfältig und fühle mich wirklich extrem frisch und fit."

"Es kribbelt in mir"

Seine Batterien seien wieder "vollständig aufgeladen", teilte Schumacher mit, "meine Energie ist komplett wieder da. Und ich merke richtig, wie es kribbelt in mir, wie ich bis unter die Haarspitzen motiviert bin, weil ich mich so auf den Wettkampf freue. Es wird Zeit, dass die Sache losgeht".

Mit Spannung wartet Schumacher daher schon auf die Testfahrten im Februar, wo der Nacken extremen Belastungen ausgesetzt sein wird. "Natürlich ist die Formel 1 nochmal eine andere Nummer, die Fliehkräfte sind höher", so "Schumi", der im spanischen Jerez bereits Tests in einem GP2-Auto bestritten hat.

© SID

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