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30.03.2006

11:42 Uhr

Motorsport Formel1

Spekulationsobjekt Rosberg denkt nicht an Wechsel

Formel-1-Newcomer Nico Rosberg hat einen Wechsel zu Konkurrent Mclaren-Mercedes ausgeschlossen. "Ich bin glücklich da, wo ich bin", sagte der erst 20 Jahre alte Williams-Pilot vor dem Großen Preis von Australien.

Ein Tapetenwechsel steht beim frisch gebackenen Formel-1-Piloten Nico Rosberg vorerst nicht im Terminkalender. Der 20 Jahre alte Youngster wird seinen Boliden im kommenden Jahr nicht gegen "Silberpfeil" tauschen und weiter für Williams an den Start gehen. Das erklärte der Newcomer vor dem Großen Preis von Australien und beendete damit Spekulationen, er werde 2007 für Mclaren-Mercedes fahren. "Ich habe bei Williams einen Vertrag über mehrere Jahre, und ich bin glücklich da, wo ich bin", sagte der Wiesbadener vor dem dritten Saisonrennen am Sonntag (6.00 Uhr Mesz/live bei Premiere und RTL) in Melbourne.

"Ich fühle mich wohl, alles läuft toll"

Williams würde ihn optimal unterstützen, sagte Rosberg, der mit einem siebten Platz bei seinem Formel-1-Debüt in Bahrain für großes Aufsehen gesorgt hatte. "Frank Williams hat mir die Chance für die Formel 1 gegeben, ich fühle mich wohl, alles läuft toll", meinte der Sohn des ehemaligen Weltmeisters Keke Rosberg, auf den zahlreiche Teamchefs bereits ein Auge geworfen haben. Er selbst findet den ganzen Wirbel um seine Person großartig, meint Rosberg junior: "Dass so über mich gesprochen wird, ist fantastisch, speziell für einen jungen Fahrer wie mich. Ich denke, etwas Besseres hätte gar nicht passieren können."

Auch Mercedes hatte bereits eine Verpflichtung von Nico Rosberg für 2007 ausgeschlossen. Natürlich werde man die weiteren Rennen des Neulings genau beobachten, sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug: "Wir werden alle noch viel Spaß an diesem Jungen haben." Zu den jüngsten Gerüchten ist es gekommen, weil Mclaren-Mercedes in dem Spanier Alonso erst einen Fahrer für 2007 bestätigt hat.

Spekulative Tauschbörse kocht

Die beiden derzeitigen "Silberpfeil"-Stammpiloten Kimi Räikkönen (Finnland) und Juan Pablo Montoya (Kolumbien) haben noch nicht über ihre Zukunft entschieden. Räikkönen wird seit geraumer Zeit mit Ferrari in Verbindung gebracht, auch Renault soll Interesse am "Iceman" als Alonso-Nachfolger bekundet haben.

© SID

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