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28.01.2008

23:00 Uhr

Motorsport Formel1

Super-Lizenz für F1-Piloten wird deutlich teurer

Die FIA hat die Kosten für die Super-Lizenz für Formel-1-Piloten deutlich erhöht. So muss Vize-Weltmeister Lewis Hamilton statt 1 725 Euro wie im Vorjahr nun 228 000 Euro berappen.

Auch in der Formel 1 wird das Leben teurer: Für die Super-Lizenz, die jeder Pilot vorweisen muss, werden zur neuen Saison weitaus höhere Gebühren fällig. So muss Mclaren-Ass Lewis Hamilton nun 228 000 Euro zahlen, nachdem er in seinem Debütjahr noch mit 1 725 Euro auskam. "Branchenführer" ist Weltmeister Kimi Räikkönen, der 230 000 Euro für den "Führerschein" hinblättern muss.

FIA-Präsident Max Mosley verteidigte die höheren Gebühren mit dem Hinweis auf die hohen Gehälter der Top-Fahrer und dem Verweis auf die ergebnisorientierte Staffelung. "Die Sache ist so: Wenn einige von ihnen 30 Mill. oder mehr verdienen, ist es nicht so schlimm und kein Drama. Dann kann man auch 250 000 Euro für die Lizenz bezahlen", sagte der Brite am Montag: "Und wenn man hinten steht und keinen Punkt hat, sind es ja nur 10 000 Euro."

Bislang kostete die Lizenz eine Basis-Gebühr von 1 725 Euro, für jeden herausgefahrenen Punkt kamen 456 Euro hinzu. Jetzt beträgt der Basis-Betrag 10 000 Euro, für jeden Zähler steigt die Gebühr um 2 000 Euro. Hamilton wird es verkraften können: Sein Jahressalär wird auf rund zehn Mill. Pfund, also rund 13,5 Mill. Euro, geschätzt - hinzu kommen Werbeverträge.

Von den fünf deutschen Piloten muss Nick Heidfeld (Mönchengladbach/61) mit 132 000 Euro am meisten bezahlen. Nico Rosberg (Wiesbaden/20) muss 50 000, Sebastian Vettel (Heppenheim/6) 22 000 und Adrian Sutil (Gräfelfing/1) 12 000 Euro entrichten. Dagegen kommt GP2-Champion Timo Glock als Formel-1-Rückkehrer mit der Mindestsumme von 10 000 Euro davon.

© SID

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