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27.07.2015

17:47 Uhr

Motorsport

Forward-Yamaha im Zwielicht

Teamchef verhaftet, Sponsoren-Rückzug: Zukunft ungewiss: Der Moto-GP-Rennstall Forward-Yamaha erlebt dieser Tage schwere Zeiten. Für den deutschen Piloten Stephan Bradl kann das eine Zwangpause bedeuten.

Der deutsche Rennfahrer auf seiner Yamaha-Maschine. ap

Bradl in Aktion

Der deutsche Rennfahrer auf seiner Yamaha-Maschine.

LuganoNach der Verhaftung von Rennstallbesitzer Giovanni Cuzari ist die Zukunft des Forward-Yamaha-Teams und damit auch das sportliche Schicksal des einzigen deutschen Moto-GP-Piloten Stephan Bradl ungewiss. Der Rennstall gab am Montag in Lugano bekannt, dass er beim WM-Lauf in Indianapolis am 9. August nicht an den Start geht. Nach der Inhaftierung Cuzaris hätten Sponsoren ihren sofortigen Rückzug angekündigt und sämtliche Zahlungen eingestellt. Dadurch sei das Team in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten, die sogar den Fortbestand des Rennstalls infrage stellten. Wie es in der Mitteilung weiter hieß, werden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft neue Wege gesucht, um Transaktionen zwischen verbliebenen Sponsoren und dem Rennstall zu ermöglichen. Das Team will nach Möglichkeit am 16. August beim Grand Prix im tschechischen Brünn wieder antreten. Medienberichten zufolge laufen gegen Cuzari Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bestechung, Steuerhinterziehung und Betrugs.

Von

dpa

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