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16.01.2007

15:23 Uhr

Motorsport Rallye

BMW bejubelt ersten Etappensieg

Auf der zehnten Etappe der Rallye Dakar 2007 war der Bann gebrochen. Nasser Al-Attiyah aus Katar fuhr zum ersten Tagessieg für BMW. In der Gesamtwertung verteidigte der Franzose Stephan Peterhansel die Führung.

Nasser Al-Attiyah aus Katar hat BMW am zehnten Tag der Rallye Dakar den ersten Etappensieg beschert. Zweiter auf dem 400 Kilometer langen Teilstück um Nema in Mauretanien wurde der Japaner Hiroshi Masuoka im Mitsubishi Pajero vor Mark Miller (USA), auf Gesamtrang sechs bestplatzierter VW-Pilot. Die Führung in der Gesamtwertung behauptete der Franzose Stephane Peterhansel im Mitsubishi.

Französisches Trio vorne

Nach dem VW-Debakel am Montag scheint der Weg für Seriensieger Mitsubishi frei. In der Gesamtwertung führt der achtmalige Gewinner Peterhansel (sechsmal auf dem Motorrad, zweimal im Auto) mit 9:56 Minuten vor seinem Teamkollegen und Vorjahressieger Luc Alphand (Frankreich), der den sechsten Etappenplatz belegte. Schon weit abgeschlagen ist der Gesamtdritte Jean-Louis Schlesser aus Frankreich (1:30:50 Stunden zurück).

Carlos Sainz/Michel Perin (Spanien/Frankreich), die am Vortag die Etappe angeführt hatten, aber wegen eines Motordefekts ins Ziel geschleppt werden mussten und dabei sieben Stunden Zeit verloren, belegten nach einer erfolgreichen Reparatur in der Nacht diesmal Platz fünf. Als Neunter der Gesamtwertung hat Sainz aber mit einem Rückstand von 7:45:59 Stunden keine Siegchancen mehr.

Kleinschmidt fährt erneut unter die Top Ten

Jutta Kleinschmidt, die bei der Dakar 2001 als erste Frau und bislang einzige Deutsche triumphiert hatte, kam diesmal pannenfrei durch den Tag und schaffte im BMW X3 auf Platz neun den Sprung unter die Top Ten. In der Gesamtwertung festigte die Kölnerin Rang 15. "Die Strecke verlief heute überwiegend auf teilweise engen Savannenwegen mit tiefen Spurrillen. Das war wie auf einer Rodelbahn. Dadurch war es sehr schwierig, das Fahrzeug auf der Strecke zu halten", sagte Kleinschmidt.

Giniel de Villiers (Südafrika) und Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof), die bei der Dakar im VW Race Touareg acht Etappen lang geführt hatten, landeten auf Rang 14. Der Traum vom Sieg war für dieses Duo allerdings am Vortag ebenfalls nach einem Motorschaden geplatzt. Nach einer nächtlichen Reparatur waren sie mit leichter Verspätung in die 10. Etappe gestartet, die sie mit 23:50 Minuten Rückstand beendeten. Im Gesamtklassement liegen sie mit einem Rückstand von 8:28:19 Stunden auf Platz elf aussichtslos zurück.

© SID

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