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10.01.2006

13:26 Uhr

Motorsport Rallye

Dakar: Motorrad-Etappe wird nicht gewertet

Zum Gedenken an den am Montag ums Leben gekommenen Motorradfahrer Andy Caldecott wird die 10. Etappe der Rallye Dakar nicht gewertet. Der Australier erlag auf der 9. Etappe seinen Verletzungen nach einem Sturz.

Die Organisatoren der Dakar-Rallye haben beschloßen, die 10. Etappe von Kiffa/Mauretanien nach Kayes/Mali aus der Wertung zu nehmen. Der Grund der Neutralisierung der Strecke ist die Reaktion auf den am Montag tödlich verunglückten australischen Motorradfahrer Andy Caldecott. "Alle haben sich nach dem Unfall geeinigt, die Etappe zu neutralisieren," hieß es auf der offiziellen Webseite der Wüsten-Rallye.

Während die Motorradfahrer das 333km lange Teilstück ohne Wertung absolvierten, wurde die Auto-Konkurrenz wie geplant fortgesetzt. Alle Dakar-Teilnehmer gedachten am Morgen in Kiffa in einer Schweigeminute des 41-jährigen KTM-Piloten Caldecott.

Der Australier war am Montag auf der 9. Etappe tödlich verunglückt. Caldecott, viermaliger Sieger der Australian Safari und Gewinner der dritten Etappe bei der Dakar 2006, galt als erfahrener Wüsten-Fahrer.

Trauer liegt über Keith

Unterdessen herrscht in seinem australischen Heimatort tiefe Trauer. Die 1 200 Einwohner des kleinen Städtchens Keith im Süden des Kontinents hatten Caldecott im vergangenen Jahr über die Einrichtung eines Fonds finanziell die erste Teilnahme an der Dakar ermöglicht. 2005 hatte er zwei Etappen gewonnen und war am Ende Sechster geworden. Caldecott lebte mit seiner Frau Tracey und Tochter Catlin in Keith.

© SID

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